Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Berliner Wochenmärkte

Kulinarische Haupstadt

Berlin ist neben unserer Hauptstadt und Partymetropole, auch ein kulinarischer Hotspot in der Bundesrepublik. Mit über 60 Wochenmärkten im ganzen Stadtgebiet und einer Vielzahl an hippen Streetfood-Events kommen Feinschmecker hier alle mal auf ihre Kosten. Neben frischen Zutaten aus aller Welt und regionalen Produkten, erhält man auf vielen Märkten auch handgemachte Waren wie Kleidung oder Dekoartikel.

Wochenmarkt-Map

Die beliebtesten Wochenmärkte findet man nun ganz übersichtlich in der neuen Wochenmarkt-Map. Darüber hinaus enthält die Map einen kostenlosen Streetfood-Kalender zum Download. Du kommst nicht aus Berlin? Jetzt hast du einen Grund mehr, die Hauptstadt (mal wieder) zu besuchen. Das Stöbern auf den Wochenmärkten lässt jeden Besucher zum Berliner werden und gibt auch dir die Möglichkeit, neue kulinarische Besonderheiten zu entdecken.

Hier geht’s zur Map!

Viel spass beim Stöbern und Erkunden der Berliner Wochenmärkte und Streefood-Events.

Cheers!

 

Guerilla Gardening ausgeführt

Guerilla Gardening

Was treibt die Berliner auf die Straßen, oft zu nächtlicher Stunde, um in allen Winkeln und Ecken der Stadt zu gärtnern? Handelt es sich um eine neue Welle „zurück zur Natur“ oder ist es schlicht der Überdruss am ewig gleichförmigen Einerlei der städtischen Begrünungskultur?

Wildes Grün

Das Guerilla Gardening ist nicht neu, es knüpft an eine amerikanische Bewegung der siebziger Jahre an, als man mit wildem Grün in den Städten eine politische Haltung zeigen wollte. Die Gartenpiraten entwickelten spezielle Samenbomben, die auch in Berlin für das Keimen von Stiefmütterchen, Primeln oder Sonnenblumen sorgen. Wer sich auskennt sammelt die Samen bei ländlichen Streifzügen, der rest kauft in der Gärtnerei oder im Internet die gewünschten Samentütchen. Und dies an unscheinbaren Plätzen in Hinterhöfen oder auf Verkehrsinseln, die oft einen trostlosen Anblick bieten. Allerdings schmuggeln sich neben Blumen gelegentlich Cannabispflanzen in den Stadtpark, deren weiterem Gedeihen die Polizei ein schnelles Ende bereitet. Abgesehen davon sind die Berliner scheinbar ganz wild darauf, ihre Stadt illegal zu verschönern.

Kämpfer mit Spaten und Gießkanne

Egal wie die Motivlage der einzelnen ist, es sind mittlerweile viele, die sich dem unerlaubten Gärtnern angeschlossen haben. Für manche mag es stiller Protest gegen die Umweltzerstörung sein, andere haben vielleicht Lust am Übertreten der Verbote und wieder andere sind ganz normale Bürger, die eine blühende Umgebung einfach schöner finden. In jedem Fall sind die Ergebnisse oft sehenswert und bei einem Streifzug durch einige Stadtteile Berlins lassen sich grüne Entdeckungen machen, die vor einigen Jahren nicht denkbar waren. Mini-Gärtchen mit blühenden Blumen, verstreut einige Salatpflanzen, Zucchini oder Kapuzinerkresse, Knöterich, der sich an hässlichen Mauern hochrankt.

Künstler lieben das Projekt ebenfalls, es tauchen immer mehr Moos Graffitis an Berliner Hauswänden auf, eine neue Variante der Street Art, ökologisch einwandfrei. Im Prinzip ist aber Guerilla Gardening mehr Gartenarbeit als Kunst, obwohl sicher einige Berliner einen künstlerischen Anspruch damit verbinden. Große Vorbilder, wie die 7000 Eichen in Kassel von Beuys oder „Das Parlament der Bäume“ an der Berliner Mauer mögen hier anregend sein.

Botschaft Natur

Eine bunte Pflanzenvielfalt und viel Grün hebt die Lebensqualität einer Großstadt. So sind in Berlin brache Flächen mittlerweile gemeinschaftlich in Gärten umgewandelt worden, mitten in der Stadt. Die Aktivisten der Berliner Guerilla Gardening Bewegung wollen einen Beitrag leisten, ihre Stadt zu begrünen und der Natur mehr Raum zu geben. Ein wenig illegal, vielleicht naiv, aber immerhin ein Beitrag zur Veränderung des Lebensraumes Großstadt.

Also Pflanzt ein!

(Bildmaterial     © Streunkleur Groen (SebastIaan ter Burg/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Tag der offenen Tür – Abbey Road Institute

Abbey Road Studios gründen Bildungsinstitute in Deutschland

  • Die beiden ersten Abbey Road Institute eröffnen in Frankfurt und Berlin
  • Lehrgang für Tontechnik und Musikproduktion beginnt am 26. Oktober 2015
  • Alle Informationen zum Institut und Lehrgang unter https://abbeyroadinstitute.de

In Berlin nimmt das Abbey Road Institute immer mehr Form an und lädt euch zum zweiten Tag der offenen Tür ein, wo die zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung besuchen werden.

Verschaff dir einen Nachmittag lang einen detaillierten Überblick über die Kursinhalte, den Lehrplan, den Bewerbungsprozess und die technische Ausstattung vor Ort und unterhalte dich mit unseren Mitarbeitern direkt über deine und unsere Ansprüche zum Thema Ausbildung am Abbey Road Institute.

Wo: Salzufer 15-16 (Haus B, 1. OG, 10587 Berlin)
Wann: Dienstag, 29 September 2015 von 17-21 Uhr.

 

Über das Abbey Road Institute

Das Abbey Road Institute ist ein neues Ausbildungsinstitut der Abbey Road Studios und beschäftigt sich inhaltlich mit der Musikproduktion und dem Audioengineering. Die Bildungseinrichtung bietet Kursteilnehmern einen attraktiven Mix aus Theorie und praktischer Ausbildung auf höchstem Niveau. Der Lehrplan unterscheidet drei Hauptbereiche: Musiktheorie & Produktion, Audio Engineering & Akustik sowie Management & Musik-Business. Im Rahmen des Lehrgangs wird auf die umfangreiche, technische und richtungsweisende Ausstattung der Abbey Road Studios zurückgegriffen. Dabei lernen die Teilnehmer nicht nur, welches Equipment und welche Technologien es gibt, sondern auch, wie diese optimal eingesetzt werden. Bei der Ausbildung handelt sich um Vollzeitlehrgänge, die über einen Zeitraum von 48 Wochen durchgeführt werden.

Istanbul – Süßwaren vom Bosporus

Baklava

Istanbul – Schnittstelle zwischen Orient und Okzident

Die Stadt, die sich auf beiden Seiten des Bosporus zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer erstreckt, kann auf eine mehr als 2600-jährige Geschichte zurückblicken.

IstanbulEntsprechend groß ist die Auswahl an einzigartigen Sehenswürdigkeiten in der gut besuchten 14-Millionen-Metropole. Moscheen, Gebetshäuser, Residenzen und andere beeindruckende Bauwerke entführen den Besucher in die Antike, in das Mittelalter und zeigen ihm die lebendige Gegenwart der faszinierenden Stadt.

basar

Märkte in Istanbul

Istanbul ist erfüllt von Leben. Am deutlichsten wird das auf den Märkten der Stadt, die mit verführerischen Düften, typischen Köstlichkeiten, einem unglaublich breiten Angebot und einem ganz besonderen Flair bestechen.

marktFarbenfroh präsentiert sich das Angebot, das sowohl Besucher als auch Einheimische anspricht. Man drängt sich durch die Gassen der Märkte, bleibt hier und dort stehen, um etwas näher zu begutachten, lässt sich von der Menge treiben, hält inne, um vielleicht ein wenig zu feilschen – die Atmosphäre dieser Märkte ist anregend und einzigartig. Ein Aufenthalt in Istanbul ohne Marktbesuch ist einfach unvollständig.

Süße Köstlichkeiten in Istanbul

türkisches baklava

Zu den hervorstechenden Spezialitäten Istanbuls gehören die Süßwaren, die seit jeher die Freunde besonderer Leckereien begeistern. Zu den bekanntesten Spezialitäten gehört Lokum, ein süßes Konfekt, das schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. Es besteht hauptsächlich aus Zucker, Stärkemehl, Pistazien, Mandeln und Nüssen. Weitere Zutaten verleihen dem Konfekt besonderen Variationsreichtum, dazu zählen beispielsweise Kaffee, Zimt, Ingwer oder Rosenaroma. Eine weitere Leckerei ist das Güllâç, ein gehaltvolles Dessert aus dünnen Reisblättern, Walnüssen und Granatapfelkernen.

kaffeeBei der Zubereitung spielt aromatische Milch, die mit süßem Rosenwasser versetzt ist, eine große Rolle. Der „Türkische Honig“, Helva, stellt eine Spezialität aus Zucker, Honig und Sesam dar. Baklava ist ein mit Zuckersirup übergossenes Blätterteiggebäck, das mit kleingehackten Pistazien oder Wallnüssen verfeinert wird. Der Muhallebi ist ein Pudding, meist ein Reispudding, der in facettenreichen Kreationen daherkommt und immer wieder auf´s Neue begeistert.

Unterkunft und Gastronomie in Istanbul

Ebenso schillernd und vielseitig wie die Stadt sind auch die Unterkunftsmöglichkeiten von Venere. Das Angebot umfasst luxuriöse Hotels, geräumige Apartments und preiswerte bed & breakfast Unterkünfte. Für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ist eine passende Unterkunft verfügbar. Die Stadt verzeichnet alljährlich mehr als 11 Millionen Besucher, die neben den einzigartigen Attraktionen auch die landestypische Küche genießen.

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Das kulinarische Angebot stellt einen Querschnitt der regionalen Kulinarik der gesamten Türkei dar. Als Küstenstadt bietet Istanbul eine große Auswahl an Fischgerichten, jedoch auch vegetarische und Fleischgerichte stehen auf den Speisekarten der Restaurants und Gaststätten. Auch die Marktstände halten ein vielseitiges Angebot an beliebten Leckereien und Street Food bereit.

Baklava in Berlin finden

Wer sich momentan keine Reise nach Istanbul leisten kann, der muss trotzdem nicht auf die köstlichen Baklava Kreationen verzichten. In der deutschen Hauptstadt gibt es mehrere türkische Bäckerein, die die Süßwaren verkaufen. In dem Stadtteil Schöneberg befinden sich viele Konditoreien, darunter Pasam Baklava, die für ihre süßen Spezialitäten bekannt sind.

Bildnachweis: Flickr.com

Endlich, ein eigener Sandkasten

Jetzt, wo es seit Wochen endlich wieder so schön ist draußen, wollten wir unserem Kleinen eine Freud machen und Ihm einen eigenen Sandkasten bereit stellen. Spielplätze mit Sandkästen sind nicht grad in unmittelbarer Nähe und wir haben leider nicht oft genug Zeit um einen mit Sandkasten anzusteuern. Deswegen haben wir uns die Mühe gemacht und nach einem eigenen Modell gesucht. Die Auswahl im Internet ist gigantisch und es ist echt schwer den Überblick zu bekommen, welche Budelkisten wirklich gut sind und welche nur als gut verkauft werden. Wir sind damals auf eine Seite ( ein Sandkasten Infoportal) gestoßen: siehe hier.

Diese Seite kann ich wirklich weiter empfehlen. Kaufeintscheidend waren für uns die intergrieten Sandkasten Testberichte. Ok. genug geschwärmt. wir haben uns für folgendes Modell entschieden:

Sandkasten mit Sitzbank. Das Teil ist echt cool. Eine kleine Eier legende Wollmilchsau. Besonders gefällt mir die Doppelfunktion des Deckels. Einfach umklappen und als Bank Nutzbar. Leider hat man als Erwachsener nicht so den mega Platz drauf. Aber egal. Für uns haben wir den Kasten ja auch nicht gekauft. Wir empfehlen eine Plane drüber zu legen, wenn der Sandkasten nicht benutzt wird. Wir haben das Anfangs nicht gemacht, weil wir dachten, der Deckel hält schon genug Regen ab. Leider nein. Aber nachdem wir noch ein paar Euros für ne Plane ausgegeben hatten, ist alles perfekt.

 

Und der Kleine? Der macht uns jetzt mehr Arbeit. Er ist permanent draußen spielen und trägt permanent Sand in die Wohnung. Naja irgendwas ist ja immer… 🙂

SPARK – Progressive Design-Projekte aus Reykjavik in Berlin

 Vom 30. Januar bis 10. April 2015 ist Berlin um ein wegweisendes Kulturprojekt reicher. Mit „SPARK“ präsentieren SPARK I DESIGN SPACE und die Isländische Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Iceland Design Center den State of the Art der Designszene des Landes im Berliner Felleshus. Die vier Designer denken global, gleichzeitig sind sie tief verwurzelt in den Kulturtraditionen Islands. Sie nutzen die Location als Showroom für ihre eigenwilligen gestalterischen Arbeiten.

Mit SPARK I DESIGN SPACE hat sich Sigríður Sigurjónsdóttir, Aktionsgründerin und Dozentin für Design in Reykjavik, zum Ziel gesetzt, wahren Tastemakern der isländischen Designszene bei den ersten Gehversuchen auf dem internationalen Markt unter die Arme zu greifen. SPARK | DESIGN SPACE ist seit 2011 eine einmalige Galerie und Präsentationsplattform mit Webshop. Dort werden geniale Projekte, die es zu einem prototypischen Status brachten, fertiggestellt, promotet und einer weltweiten Kundschaft von Design- und Ästhetik-Liebhabern zugänglich gemacht.

„Mit SPARK wollen wir Akteure der Szene aus Reykjavík und Berlin im Felleshus zusammenbringen und zum Dialog und Diskurs  inspirieren“, sagt S.E. Gunnar Snorri Gunnarsson, Botschafter von Island.

Adresse: Felleshus, Isländische Botschaft / Nordische Botschaften, Rauchstraße 1, 10787 Berlitn

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr, am Wochenende 11 bis 16 Uhr

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Wie richte ich meine Studentenbude günstig und trotzdem chillig ein

Thema: Studentbude: wie richte ich meine Studentenbude günstig und trotzdem chillig (cool) ein

Mit dem Studium beginnt nicht nur für viele ein neuer Lebensabschnitt, es ist auch die Zeit in der Viele ihre erste eigene Wohnung beziehen. Die sollte natürlich etwas besonders sein und muss dementsprechend cool eingerichtet werden. Problematisch ist dabei jedoch, dass sowohl Platz als auch Geld in der Regel knapp bemessen sind. Mit der Hilfe einiger Tipps und Ideen lässt sich jedoch schon viel erreichen, sodass die erste Studentenbude am Ende auch genau das ist, was man sich vorgestellt hat.

Die passenden Einrichtungsgegenstände finden
Wer sich erstmals selbst um den Kauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen kümmern muss, wird feststellen, wie teuer solche Sachen sein können. Nur die wenigsten Studenten dürften zu Beginn in der Lage sein, mehrere Tausend Euro für Möbel auszugeben. Durch eine kreative Vorgehensweise lässt sich jedoch viel Geld sparen. Klassisch günstige Möbel vom Sperrmüll zu besorgen, ist dabei in der heutigen Zeit eher selten von Erfolg gekrönt. Heute werden viele Sachen weiterverkauft und so landen nur noch wenige vernünftige Möbel im Sperrmüll. Trotzdem kann Second-Hand eine gute Idee sein. Gerade an Universitäten und Hochschulen finden sich immer wieder Weiterverkäufe an den schwarzen Brettern oder den Studentenportalen im Netz. falls man seine Möbel bei einem Onlineshop im Netz kauft, bietet es sich an online nach passenden Gutscheinen zu suchen. Einfach bei Tante Google „den Shop“ und „Gutscheincode“ suchen und weitere Prozente sparen. die Namen der Portale sind etwas gewöhnungsbedürftig aber in der Regel lohnt sich die Suche.
Das Internet ist generell eine gute Möglichkeit, um sich nach Möbeln umzuschauen. Auktionshäuser, Annoncen und günstige Möbelhändler können dabei helfen, die eigene Wohnung passend einzurichten. Dabei gibt es den Vorteil, dass man im Netz einfach recherchieren kann. Wer bequem vom eigenen Sofa aus seine Möbel sucht, der spart sich viel Zeit und kann darüber hinaus auch schauen, wie er die einzelnen Stücke aufeinander abstimmt.

Mit der richtigen Auswahl zum Erfolg beitragen
Die erste Studentenbude wird in den seltensten Fällen ein großes Luxusappartment sein. Üblich sind dagegen eher kleine Wohnungen und Zimmer. Vielfach wird dann der Fehler gemacht, möglichst viel in den kleinen Raum zu quetschen. Das Zimmer wirkt in der Folge überladen und nicht gemütlich. Klüger ist es daher, wenn man sich im Vorfeld überlegt, welche Sachen wirklich gebraucht werden und worauf man eventuell verzichten kann. Vor allem große und sperrige Einrichtungsgegenstände sollte man sich sparen. Sie nehmen zu viel Platz weg, den man anders besser nutzen könnte. Dazu bieten sich Möbel mit einer Doppelfunktion an. Ein Schlafsofa kann sowohl als Bett als auch als Sitzfläche für eventuelle Gäste dienen. Empfehlenswert ist es darüber hinaus, dass man sich erst einmal auf sein Zimmer konzentriert. Mögliche Gemeinschaftsräume in einer WG sollten erst angegangen werden, wenn man sich sein eigenes gemütliches Domizil geschaffen hat. Im eigenen Zimmer wird man mit großer Wahrscheinlich die meiste Zeit verbringen, weshalb hier klare Prioritäten sinnvoll sind. Mehrere halb eingerichtete Räume tragen in keinem Fall zur Gemütlichkeit bei. Wenn das eigene Zimmer den Vorstellungen entspricht, kann man sich gemeinsam mit den Mitbewohnern den Gemeinschaftsräumen widmen.

SPD Marzahn-Hellersdorf lädt zum Neujahrsempfang

Ronald Lässig berichtet. 

Zum Auftakt des Wahljahres 2014 waren am Abend zahlreiche Gäste der Einladung der SPD-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf zum Neujahrsempfang ins Rathaus des Berliner Bezirks gefolgt.2014-01-10 23.57.16 Bürgermeister Stefan Komoß, der sich nach seiner Krebserkrankung sichtlich erholt präsentierte, rief dazu auf, bei der bevorstehenden Europawahl im Mai Gesicht gegen rechts zu zeigen. Der Bezirk stehe für Toleranz und gegen Ausgrenzung. Komoß, der zugleich SPD-Kreisvorsitzender ist, rief die Bürger dazu auf, demokratische Parteien zu wählen. 20140110_201933Der Fraktionsvorsitzende Gordon Lemm (links im Bild) begrüßte Vertreter der anderen in der Bezirksverordnetenversammlung vertretenen Parteien sowie Abgesandte von Vereinen, Verbänden und Kirchen aus Marzahn-Hellersdorf. 20140110_202159Auch zahlreiche Anhänger der SPD waren gekommen,  darunter die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Iris Spranger, Liane Ollech und Sven Kohlmeier. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß20140110_201614 rief in seinem Grußwort dazu auf, die sozialdemokratischen Grundwerte in die Bevölkerung hineinzutragen. Auch die große Koalition im Bund trage SPD-Handschrift. Es werde alles getan, um Verbesserungen im Alltagsleben der Menschen herbeizuführen. Der Neujahrsempfang wurde auch aufgewertet durch den Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Eva Högl aus dem Bezirk Mitte und Matthias Schmidt aus Treptow-Köpenick sowie des Fraktionschefs im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh.

 

Telefonzellen gesprengt – Feuerwerk gefunden

Zwei Telefonzellen sind in Berlin wahrscheinlich mit Feuerwerkskörpern gesprengt worden. Die Polizei kam zwei Verdächtigen auf die Spur. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilte, wurde eine Zelle im Stadtteil Gesundbrunnen in der Stettiner Straße Ecke Badstraße am Sonntagabend durch eine heftige Explosion zerstört. Die Beamten entdeckten Reste von Feuerwerkskörpern. Die Wucht der Explosion war nach Angaben der Polizei so groß, dass auch die Schaufensterscheibe eines nahe gelegenen Drogeriemarktes beschädigt wurde. Wenige Stunden später bemerkten Zivilpolizisten in der Pionierstraße in Spandau zwei Männer, die am frühen Montagmorgen in einer Telefonzelle einen Sprengkörper zündeten. Die Explosion beschädigte die Zelle. Ob es sich dabei um einen Feuerwerkskörper handelte, konnte die Polizei bislang nicht mit Sicherheit sagen. Die Ermittler nahmen einen 29-Jährigen noch am Tatort fest, sein Begleiter flüchtete. Ein mutmaßlicher Komplize konnte ermittelt werden. Der Staatsschutz ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Donnerstag 19.12.2013 bis Sonntag 05.01.2014 – Anfangszeit:17:00 Uhr Landsberger Allee / Schalkauer Str. 13055 Berlin

„WILLIAMS CIRCUS JUBILEE – 10 Jahre“

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Berlin – Hohenschönhausen Landsberger Allee / Schalkauer Str.

Do. 19.12. bis So. 05.01.2014

tägl. 17.00 Uhr
Samstags, Sonn- und Feiertage 15.00 Uhr
24.12. keine Vorstellung Mo. + Do. Familientage

Montag der 24.12.2012 keine Veranstaltung
(Familientage: 8,- €uro auf allen Plätzen ausser Loge & Sperrsitz)

Ticket-Hotline: 0172 – 3946771
Vorverkauf täglich an der Kasse von 10:00 – 12:00 uhr

Die Zeltanlagen sind gut geheiztgeheizten Zeltanlagen.

Draussen rieselt der Schnee, im mollig warmen Zelt präsentieren die Gebrüder Wille eine circensichen Circus.Gocktail

2013/2014 „WILLIAMS CIRCUS JUBILEE – 10 Jahre“ Ein für Berlin neu zusammengestelltes Programm erwartet die Zuschauer. „Berliner Weihnachtscircus“ William findet bereits zum 10.ten Mal in Hohenschön-hausen statt. Im Berliner Weihnachtscircus in Berlin-Hohenschönhausen wird man die Besucher wieder  mit  einer  neuen  Show beeindrucken.  Deniero Wille (16) mit   sympathischer   Schlappseil   Artistik   in   einer   „James   Bond  – Choreographie.  Der  junge  Artist hat im Sommer fleissig trainiert um  den Berlinern eine besondere Show zu präsentieren, Loridana Wille am römischen Halbmond, und  die  afrikanische  Zebraherde  unter  der  Peitschenführung  von  Roberto   Wille  sind  nur  einige  Highlights  im  Jubiläumsprogramm

„WILLIAMS CIRCUS JUBILEE – 10 Jahre“  des Berlinder Weihnachtscircus der Gebrüder WILLE.

Aus Prag kommt unsere engagierte Hula_Hoop & Trapez -Künstlerin Marketa zum Berliner Weihnachtscircus. Natürlich fehlen auch die Wappentiere des Circus William nicht: Die legendären weissen Löwen & weissen Tiger. Roberto Wille überrascht mit einer Freiheitsdressur von 10 weißen Kamelen und edlen Antilopen.

2013/2014  wurde aus Tschechien ein Artistenpaar verpflichtet, welches  eine  Tuch-Darbietung unter der Circuskuppel zeigt. Anmutig und schön sind   Fliegende  und  sehr  Farbenfrohe  Papageien  eingebaut.  Diese   ungewöhnliche  Programmnummer  ist in den Manegen einzigartig in Ihrer Choreographie

Roberto Wille hat gerade die Übungs/Dreharbeiten für den neuen Tatort mit Ullrich Tukur abgeschlossen. Er hat dem Schauspieler Uwe Bohm das Messerwerfen beigebracht. Der Tatort vom Hessischen Rundfunk wird 2013 im Herbst ausgestrahlt. „Beim Tatort dazusein ist eine Spannende Geschichte.
Aufgeregt bin ich nicht, nervöse Hände sind da Fehl am Platze. Unsere Familie ist das gewohnt, im Circus WIlliam arbeitet Manuel Wille mit weissen Löwen und seine Brüder Markus und Manolito sind am US-Todesrad zu sehen“, berichtet Roberto Wille. „Der Schauspieler Uwe Bohm trainerte mit mir
wochenlang in Berlin für seinen Auftritt, mit der Zeit wurde das Messer- werfen immer besser und Uwe Bohm behält ein ruhiges Händchen“, erzählt Roberto von den Proben.

Gebrüder Wille, das steht für immer wieder Neue Ideen, hervorragende Leistungen und ein junges Team, hinter der grossen Show,denn die Bürokratie muss auch bewältig werden, damit die Zuschauer für ein paar Stunden in eine andere Welt entführt werden können. Ein paar angenehme Stunden versprechen die Gebrüder WILLE im Berliner-Weihnachtscircus in Hohenschönhausen.

Die große Restauration lädt zum verweilen ein und für die Kinder gibt es Hüpfburgen und Karusells. Die Raubtieranlage für die weissen Raubtiere und die wildfarbenen Tiger und Löwen, ist in Deutschland einzigartig und vor- zeigefähig. Manuel Wille, kümmert sich um seine Tiger und zählt in der Dressur und der Haltung der Raubtiere zu den führenden Raubtierlehrern in Deutschland. Circus William der Gebrüder Wille steht für seriösen und vorallem sauberen Circus.

Gebrüder Wille zählen mit Ihrem Circusunternehmen zu einem der modernsten und ist einer der führenden in der Branche von Deutschland. Tierhaltung wird in unserem Circus grossgeschrieben, ob Raubtiere, Zebras, Pferde, Kamele oder die Reptilien, alle Tiere haben grosszügige Gehege, die über der Norm der Gesetzgebung liegen. Jeder Zuschauer kann sich in der Tierschau davon ein Bild machen. Amtstierätzliche Kontrollen werden in jeder Stadt durchgeführt und die Tiere werden auf Ihren Gesundheitszustand getestet. Schon Manuel Willes Raubtieranlage ist eine Sonderkonstruktion und besteht aus 70 ZaunFeldern. Insgesamt bietet es 4 Ausläufe von über 80qm das ist vorbildlich, denn es ist mehr als das Gesetz verlangt. Komfort auf Höchstem Niveau für Manuels Raubtiergruppe. So eine Raubtieranlage sucht ebenfalls in Deutschland seines gleichen.

Die Zeltanlagen sind gut geheizt
www.Circus-William.eu

Pfosten in Berlin

Poller in Berlin

So vielseitig wie Berlin an sich ist, so vielseitig sind auch die Poller die man hier findet. Ich zeige euch eine Auswahl der Hops and Flops in Sachen Stadtmobiliar

In Berlin gibt es ganz unterschiedliche Formen von Pollern, Pömpeln, Pfosten, Pfeilern oder Metallformen, welche sich auch gern Poller schimpfen.

Dick und Mächtig mit Verzierung

In Charlottenburg kann man diese mächtigen Poller aus einem 153 mm Stahlrohr begutachten. Diese sind fest in den Boden eingelassen und sollen wahrscheinlich Panzer als der ehemaligen Ostzone fernhalten.

Stilpoller

Diese Poller sind äußerst protzig und auffallend. Sie erfüllen wohl kaum den Anspruch einer dezenten Stadtmöblierung, vielmehr den einer zielstrebigen: Restriktiven Zutritt für bestimmte Gebiete schaffen.

Kann gut sein, muss aber nicht. Auf jeden Fall kommen Sie mit Ösen am oberen Kopfende, welche zum Verbund für Stahlketten vorgesehen sind.

Kugelkopf ein Muss

In weiteten Teilen der Hauptstadt, so auch in Friedrichshain oder Lichtenberg finden sich verschiedene Formen der Stilpfosten im Kugelkopfdesign. Diese sind jedoch in Ihrer finalen Ausprägung stark unterschiedlich.

Poller mit Kugel

 

Meist jedoch handelt es sich um ein vorverzinktes Stahlrohr, welches mit einem Kopf aus Aluminium verbunden ist, mittels einer Niete oder Schraube. Somit hat man einen zusammengesetzten zweiteiligen Poller, welcher mittels anschließender Pulverbeschichtung noch in Farbe gebracht wird und schlussendlich korrosionsbeständig ist. Aber merke rund ist nicht gleich rund!

Hauptsache billig

In manchen Teilen der Stadt denkt man der Bezirksregierung ist irgendwann das Geld ausgegangen. Klar, der Wille zur Stadtmöblierung war da und man hat fleißig neu zugekauft, aber schnell war das Geld für teure Poller und Pfosten alle und man musste sich auf günstigere Variante verlassen. Die Hersteller waren gezwungen ihr Portfolie den gesunkenen Ansprüchen der Stadtväter gerecht zu werden, was sich nicht nur auf die Qualität der Produkte ausgewirkt hat, sondern schlussendlich auch und das vor allem, auf die Optik.

Pfosten beschädigt

Somit entstanden Poller und Pfosten, welche einen reinen Zweck erfüllen, Absperren! Parkflächen, Grünanlagen, Spielplätze und Gehwege – alles bedarf seiner eigenen Absperrung – alles bedarf eines eigenen Pollers. Im Endeffekt sahen die Poller einfach wie ein verzinktes Stahlrohr aus, welchem eine Gummikappe aufgesetzt wird. Ob hässlich oder nicht, eine Wahl gab es nicht. Es sollte schnell gehen und möglichst billig sein – der Stadtoptik hat dies jedoch nicht unbedingt gutgetan.

Rund oder Viereckig

Standardmäßig finden sich runde Poller und Pfosten in allen Varianten in Berlin, aber es gibt auch Ausnahmen. Sollten Sie sich in Mitte bewegen, gelangen Sie auch an Pfosten, welche mit Ihrer Kopfform an den Dresdner Hauptbahnhof erinnern.

Poller Viereckig

Was natürlich ehr ein Kompliment als alles andere bedeuten soll. Die quadratische Form wird meist bei normalen Feuerwehrpfosten eingesetzt, kann aber wie in diesem Falle auch für einen Stilpoller in Frage kommen.

Mittels Dreikantverschluss können diese Poller entfernt und bewegt werden. Lieferanten, Polizisten und andere gewerbetreibende haben somit die Möglichkeit mittels eines speziellen Schlüssels, den Poller aus seiner Verankerung zu heben.

BVG-Mitarbeiter bekommen mehr Geld

Die rund 13.000 Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe und ihrer Tochter Berlin Transport bekommen mehr Geld. Das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi haben sich am Abend auf Lohn- und Gehaltserhöhungen geeinigt. Die Vergütungen für die Beschäftigten werden um 4,77 Prozent angehoben, teilte Verdi mit. Der Tarifvertrag sei unterschriftsreif und habe eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Verhandlungspartner hatten sich schon im September geeinigt, das Ergebnis musste aber noch mehrere Gremien passieren. Der neuen Tarifvertrag sichert den Beschäftigten nicht nur mehr Geld zu. Auch betriebsbedingte Kündigungen werden darin ausgeschlossen. Außerdem soll die BVG künftig wieder mehr Aufgaben in Straßenbahnen und Bussen von Berlin Transport übernehmen.

Geruch im Cockpit – Lufthansa-Airbus kehrt um

Eine Passagiermaschine der Lufthansa mit 204 Menschen an Bord hat am Abend kurz nach dem Start in Tegel seinen Flug nach Frankfurt am Main abgebrochen. Grund war ein verdächtiger Geruch im Cockpit. Der Flughafen wurde für eine Stunde gesperrt, aber noch immer kommt es zu Verspätungen. Der Pilot des Airbus A321 hatte sich aus Sicherheitsgründen für eine Umkehr entschieden, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Frühere Lufthansa-Angaben über Brandgeruch hätten sich nicht bestätigt. Die Maschine sei sicher gelandet. Die 196 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit. Die Fluggäste sollten auf andere Maschinen umgebucht werden. Auf dem Rollfeld war auch die Feuerwehr im Einsatz. Die Lufthansa-Sprecherin betonte, es habe weder Rauch noch Feuer an Bord gegeben. Es habe sich lediglich um eine Sicherheitsmaßnahme gehandelt. Nach der Landung wurde die Maschine untersucht. Weder war Feuer ausgebrochen, noch hatte sich aus anderem Grund Rauch entwickelt. 17 Maschinen, die im Anflug auf den Airport waren, wurden nach Schönefeld umgeleitet. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich vor fast einem Jahr. Am 24. November 2012 war eine Lufthansa-Maschine mit dem gleichen Zielflughafen in Tegel notgelandet. Auch hier hatte der Kapitän das Problem, einen Triebwerkschaden, kurz nach dem Start bemerkt. Die rund 200 Passagiere blieben unverletzt.

Erinnerung an Mauerfall vor 24 Jahren

An mehreren Orten wurde heute an den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 erinnert. Bei einer Andacht an der Mauergedenkstätte am Morgen war auch der Regierende Bürgermeister Wowereit (SPD) dabei. Nach der inzwischen traditionellen Veranstaltung in der Kapelle der Versöhnung zündeten Wowereit und Besucher im Gedenken an die zahlreichen Opfer der innerdeutschen Grenze Kerzen an. Während des Gedenkens in der Bernauer Straße wurde besonders die internationale Bedeutung des Mauerfalls gewürdigt. Am Mauer-Gedenkort in der Bornholmer Straße im Berliner Bezirk Pankow wurde eine Zeremonie nachgeholt: Der Ort heißt seit einiger Zeit Platz des 9. November, und nun wird hier auch ein entsprechendes Straßenschild aufgestellt. Am Nachmittag kamen hunderte Menschen zu einer Gedenk-Kundgebung an der weltberühmten East Side Gallery in Friedrichshain zusammen.

Arbeitslose von Obdachlosigkeit bedroht

Vom Amt auf die Straße – wie junge Arbeitslose in die Obdachlosigkeit getrieben werden. Über dieses Thema berichtete am Abend das ARD-Fernsehmagazin „Monitor“ in einem Beitrag. Der Grund für die soziale Schieflage Erwerbsloser seien demnach die Gesetze, allen voran die unter dem Namen „Hartz“ bekanntgewordenen Reformen. Sozialverbände schlagen inzwischen Alarm.

Sehen Sie hier das Video des ARD-Beitrages:

http://www.youtube.com/watch?v=ZCipuJZKCF8

 

SPD-Bundestagskandidatin Iris Spranger besucht Senioren

Was bewegt die Rentnerinnen und Rentner im Bezirk Marzahn-Hellersdorf knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl? Zur Beantwortung dieser Frage hat die SPD-Politikerin Iris Spranger zahlreiche Senioren besucht. Gestern sprach sie in der Seniorenresidenz Kursana bei Kaffee und Kuchen mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern. Insbesondere ging es um die unterschiedliche Behandlung von Ost- und Westrenten. Iris Spranger versprach sich für eine Angleichung einzusetzen. Sie sei 23 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung überfällig, sagte sie. Auf dieses Thema wurde die SPD-Politikerin heute auch beim Seniorentag in der Nachbarschafts-Begegnungsstätte „Kiek in“ angesprochen. Die Menschen zeigten sich erfreut, dass sich eine Politikerin die Zeit genommen hatte, um den Rentnerinnen und Rentnern zuzuhören. Das komme selten vor, hieß es. Die alten Menschen treffen sich regelmäßig im „Kiek in“, eine grüne Oase inmitten der Plattenbauten wo die meisten schon Jahrzehnte wohnen. Die Mieten dort sind in den letzten Jahren in die Höhe genangen. Deshalb hoffen viele Bewohner, dass die Politik gegensteuert. Iris Spranger, die den Bezirk bereits im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt, versprach sich dafür einzusetzen, dass die von der SPD angestrebte Mietenbremse zumindest in Berlin umgesetzt wird. Außerdem setze sie sich seit Jahren dafür ein, dass Projekte wie „Kiek in“ von der öffentlichen Hand finanziell gefördert werden, um das soziale Leben im Kiez auch für Menschen mit geringen Einkommen zu ermöglichen.

SPD Marzahn-Hellersdorf unterstützt „Schöner leben ohne Nazis“

Die SPD Marzahn-Hellersdorf unterstützt die zur Stunde stattfindende Veranstaltung „Schöner leben ohne Nazis“ – am Ort der Vielfalt auf dem Alice-Salomon-Platz. Die Sozialdemokraten sind dort mit einem Informationsstand ihrer Arbeitsgemeinschaft Migration und Bundestagskandidatin Iris Spranger, MdA, präsent. Ausländerfeindlichkeit begegnen wir entschieden und wollen durch unsere Anwesenheit ein weiteres Zeichen setzen, sagte sie unter Verweis auf die fremdenfeindlichen Aktionen von NPD und PRO Deutschland in den vergangenen Wochen. Die breite Mehrheit der Bevölkerung in Marzahn-Hellersdorf sei friedliebend und tolerant. Anwesend am Stand der SPD sind auch das Mitglied des Abgeordnetenhauses Sven Kohlmeier und SPD-Bezirkspolitiker, darunter Stadtrat Stephan Richter und Klaus Mätz, stellvertretender Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung.

Die Veranstaltung findet bereits zum fünften Mal in Folge statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Eindruck rechtsextremer Proteste gegen das neugeschaffene Asylbewerberheim im Stadteil Hellersdorf. Das Bündnis aus Vereinen, Ämtern und Institutionen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen möchte mit diesem Fest ein Zeichen setzen, dass Rassismus, Homophobie, Rechtsextremismus und Nationalismus nicht zum gesellschaftlichen Konsens unseres Bezirkes gehörten. „Vielmehr sind wir ein Bezirk, in dem sich Menschen füreinander engagieren, in dem verschiedene Lebensentwürfe und Weltanschauungen ihren Platz finden“, teilte ein Sprecher des Bündnisses mit. Genau das solle auf dem Fest durch viele Informations- und Mitmachangebote gezeigt werden. Ergänzt werde das durch ein vielfältiges Bühnenprogramm.

SPD Marzahn-Hellersdorf zeigt Gesicht gegen NPD

Die SPD Marzahn-Hellersdorf hat am Nachmittag Gesicht gegen Nazis gezeigt. Die Sozialdemokraten traten gemeinsam mit ihrer Bundestagskandidatin Iris Spranger, MdA, bei einer Gegenveranstaltung auf dem Alice-Salomon-Platz auf. Dort hatte sich das Bündnis der demokratischen Parteien und Vereine mit der Unterstützergruppe „Hellersdorf hilft Asylbewerbern“ versammelt – als Reaktion auf die zeitgleich abgehaltene NPD-Kundgebung am gegenüberliegenden U-Bahnhof Hellersdorf. Die Rechtsextremisten wollen die Asylbewerber aus dem Bezirk vertreiben, die seit vergangener Woche dort ihr provisorisches zuhause gefunden haben. Für Hass und Fremdenfeindlichkeit gebe es null Toleranz, betonte Iris Spranger, die auch stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner SPD ist. Die Tatsache, dass zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner aus Marzahn-Hellersdorf gegen die Rechtsextremisten demonstrierten zeige, dass die Mehrheit der Menschen hier ein friedliches Zusammenleben organiseren wolle. Unter den Pfiffen vieler Anwohner verließ der Neonazi-Trupp am frühen Abend gröhlend das Gebiet, nachdem ihre Redner mit ausländerfeindlichen Parolen die Gegend beschallt hatten. Ein Großaufgebot der Polizei sorgte dafür, dass es zu keinen gewaltsamen Ausschreitungen kam.

SPD-Bundestagskandidatin Iris Spranger besucht „Kiek in“

Das Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek in“ im Nordosten des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf hatte gestern zum zwanzigsten Mal zum Sommerfest geladen. Gekommen waren nicht nur zahlreiche Anwohner rund um die Rosenbecker Straße, wo die Sozialstation ihre Anlaufstelle hat. Auch Vertreter politischer Parteien zeigten sich durch ihre Anwesenheit mit dem Anliegen des Vereins verbunden, darunter die SPD-Bundestagskandidatin Iris Spranger, die den Bezirk Marzahn-Hellersdorf bereits im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt.

Auch künftig müsse das Engagement der vielen ehrenamtlichen Sozialarbeiter des Vereins gefördert werden, betonte Iris Spranger in Gesprächen mit Vertretern des Vereinsvorstands. Die Begegnungsstätte biete seit vielen Jahren die Möglichkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren. Das sei besonders für sozial schwache Menschen wichtig, betonte Spranger, die auch stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner SPD ist. Sie werde auch künftig stets Ansprechpartnerin sein, um die Interessen von „Kiek in“ zu unterstützen.

Vereinsmitarbeiter berichteten, dass die Begegnungsstätte im Wohngebiet rege genutzt werde. Zahlreiche Menschen hätten bei „Kiek in“ Beschäftigung im Rahmen des zweiten Arbeitsmarktes gefunden. Sie seien in der Betreuung und Versorgung von Menschen eingesetzt. Mehr als ein Dutzend dieser Beschäftigten habe man inzwischen sogar auf den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können. Das Nachbarschafts- und Familienzentrum habe also in mehrerer Hinsicht integrativen Charakter.

Altbauten in Berlin beliebt

Münchner Verhältnisse in Berlin! Wer hätte das gedacht, dass auch in Berlin die Wohnungen so knapp werden könnten wie in den begehrten Münchner Stadtteilen. Renovierte Altbauten mit Topmodernen Fenstern, die bis zum Boden reichen und jedem Schnickschnack, den man sich wünschen kann sind derzeit bei Alt-Berlinern und Neu-Berlinern beliebt.

Dabei steigen dann auch entsprechend die Mietpreise. Besonders beliebt sind die Stadtteile bzw. City-Lagen von Charlottenburg, in Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg. Hier ziehen im Übrigen auch gerne die sogenannten Zugezogenen hin. Egal ob sie aus Baden Württemberg, Bayern oder Hamburg in die Hauptstadt kommen – im Prenzlauer Berg findet man kaum noch Berliner Urgesteine. Möglicherweise auch deshalb steigen die Preise in diesen Stadtteilen deutlich schneller an.

Nach dem IVD-Marktmietspiegel sind seit 2009 Mieten in den genannten Vierteln um 7,3 Prozent und damit doppelt so stark wie die Preise generell gestiegen. Ein Alarmsignal wie einige meinen. Allerdings muss man auch sagen, dass die neuen Wohnungen durchaus ihr Geld wert sind. Neben den oben genannten Fenstern, die oft bis zum Fussboden reichen und natürlich aus besten Materialien verarbeitet sind (es werden keine Kunststofffenster sonder Holzfenster aus edlen Hölzern eingebaut), werden auch andere Luxuselemente in die Wohnungen eingebaut. Hochwertige Küchen sind da schon fast Standard.

Die Frage, die sich inzwischen stellt, ist ob das Bild vom arbeitslosen Berliner, der mit dem Kissen auf der Fenster-Bank nach draußen schaut bald der Vergangenheit angehört. Und ob sich hinter den mit hochwertigen Plissees oder Rollos verschatteten Fenstern bald kein wirklicher Berliner mehr verbirgt. Oder sind wir inzwischen alle Berliner?

Heiraten und Trauringe Kaufen in Berlin

Berlin ist die Stadt in der die meisten Heiratsanträge in Deutschland gemacht werden und zwar nicht nur von Berlinern! Viele Paare verbringen ein Wochenende in der Hauptstadt verbunden mit der Frage die das Leben verändert. „Willst Du mich heiraten“ oder „Willst Du meine Frau werden“ wird am häufigsten gefragt. Allerdings gibt es auch mehr und mehr Frauen, die ihrem zukünfigen Mann einen Antrag machen. Oft wird die Frage unter dem Brandenburger Tor gestellt oder an anderen historischen und romantischen Plätzen. Verbunden mit einem Aufenthalt z.B. im Hotel Adlon ist das ein unverwechselbares Erlebnis.

Aber Berlin ist nicht nur für den Heiratsantrag sondern auch für die Hochzeitsfeier und für den Trauringe Kauf (bzw. Eheringe wie es in Berlin heißt) beliebt. Zahlreiche Juweliere der Stadt stellen in großen Showrooms ihre Kollektionen aus. Natürlich sind dann viele Paare gleich dabei sich die Ringkollektionen anzusehen. Gekauft wird aber meistens dann erst ca. 8 Wochen vor der Hochzeit und das öfter auch im Internet. Online sind Trauringe meistens günstiger. Das kann dann im Online Auftritt des Berliner Juweliers sein, wo man ganz am Anfang die Ringe angesehen hat oder bei Trauringe-Goldschmiede.com genauso wie bei Amazon.de.

Hochzeit feiern in Berlin ist ebenfalls für viele ein Muss. Auch hier sind es nicht nur die Berliner selbst, die es in die Hauptstadt zieht. Gerade aus der Umgebung – also Potsdam und Brandenburg ist ein übliches Einzugsgebiet. Weil – wo wenn nicht in Berlin – gibt es die besten und trendigsten Locations für Hochzeiten in Berlin.

Sonnenschutz Berlin – Aktion vom Mosaik Verein

Letzte Woche haben wir vom Mosaik Verein Berlin Mitte eine ganz besondere Aktion gestartet und in unserer Stadt die Verbreitung unterschiedlicher Sonnenschutzprodukte analysiert. Hintergrund dieser Aktion war eine gemeinsame Aktion mit dem Online Shop für Plissees in Berlin (plissee-experte.de).

                    

Also haben wir uns vom Brandenburger Tor aus auf den Weg gemacht und haben geschaut welche Produkte vorzugsweise verwendet werden. Klar in den Ladengeschäften haben wir vor allem Markisen und weniger Rollos oder Faltstores gefunden – ist ja auch klar, dass die da Außen Sonnenschutz verwenden. Schließlich geht es den Läden nicht nur darum ihre Geschäfte vor der Sonne zu schützen, sondern möchten Kunden auch bei einem Regenschauer eine Unterstellmöglichkeit bieten. In Berlin regnet es ja dann doch häufiger mal. Ist uns übrigens auch an dem Tag passiert, dass dann plötzlich Regen aufgezogen ist als wir an der Siegessäule vorbeigezogen sind.

 

Plissees haben wir insbesondere in den Wohnhäusern an den Fenstern und Türen gesehen. Weil es in Stadthäusern eher schwieriger zu erkennen ist ob jetzt Plissees, Rollos oder Jalousien verwendet werden, sind wir eher in einen Stadtteil von Berlin gegangen bei dem Einfamilienhäuser stehen. Die Berliner waren übrigens ziemlich freundlich und haben uns teilweise auch in den Garten gelassen, damit wir uns ein besseres Gesamtbild machen konnten. Erstaunlich war für uns, dass Rollos dann doch am meisten an allen Fenstern vertreten waren – Plissees sind in Berlin noch eher rar – in den besseren Gegenden – z.B. Prenzlauer Berg –  aber doch zunehmend verbreitet.

 

Bei unserem kurzen Ausflug nach Potsdam haben wir dann aber viele Leute erlebt, die mit Plissees gar nichts anzufangen wussten. Wir haben das analysiert und Befragungen durchgeführt um rauszufinden, dass Potsdamer eher Cosiflor sagen, wenn sie über Plissees sprechen.

 

Zurück in der Hauptstadt haben wir dann Passanten aus ganz Deutschland gefragt ob man auch in Berlin Cosiflor sagt – und es stimmt – hier weiterlesen im Sonnenschutz-Blog.

Mit etwas Glück zum Traumhaus in Berlin

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ihr Glück bei einer Zwangsversteigerung zu versuchen. Bei den Amtsgerichten von Berlin und Umgebung erfahren Sie die anstehenden Termine für die Zwangsversteigerungen. Auf der Seite www.zwangsversteigerung.de/Bundesland/Berlin finden sie eine Auflistung der zuständigen Amtsgerichte in Berlin. Mit etwas Glück und der richtigen Taktik haben Sie die Möglichkeit ein wirkliches Schnäppchen zu schlagen. Berlin und auch andere Städte bieten durchaus die Möglichkeit, einige gute Immobilien über eine Zwangsversteigerung zu ersteigern.

Auch im Internet gibt es zahlreiche Seiten mit Immobilien die Versteigert werden. Am besten Sie geben bei Google Zwangsversteigerung und Ihre Stadt oder Region ein. Die Größte Seite im Netz ist www.zwangsversteigerung.de, auf der Seite finden Sie Zwangsversteigerungen aus ganz Deutschland.

Zwangsversteigerung – Vielfalt im Netz

Bei vielen Seiten haben Sie auch die Möglichkeit, sich erst einmal mit Zwangsversteigerungen vertraut zu machen. Auf den meisten Seiten gibt es Tipps und Infos rund um das Thema Zwangsversteigerungen. Es gibt nämlich einiges zu beachten, damit das vermeintliche Schnäppchen sich nicht als Ruine entpuppt.

Weitere Zwansversteigerungs-Tipps

In der Krise kaufen? Zwangsversteigerungen gerade in schlechten Zeiten erwerben

3 Tipps für einen guten Schlaf

In Deutschland leben wir in einer klar definierten Leistungsgesellschaft, wer nicht mithalten kann fällt aus dem Raster. Doch oftmals geht es soweit das wir vor lauter Arbeit unseren Schlaf vernachlässigen und an dieser Stelle beginnt dann ein teuflischer Kreislauf. Der zu wenige Schlaf führt dazu das man nicht mehr Produktiver ist, dies versucht man dann durch mehr Zeit (weniger Schlaf) wieder gut zu machen, so somit Reitet man sich immer weiter hinein.

Daher sollte Sie die folgenden Tipps berücksichtigen:

  • Versuchen Sie nach Möglichkeit jede Nacht min. 8 Stunden zu schlafen, denn nur so können Sie Ihren Körper regenerieren.
  • Achten Sie auf eine gute Matratze und gute Bettwäsche, welche Ihnen ein angenehmes Gefühl gibt. Für Bettwäsche empfehlen wir Ihnen diesen Link.
  • Abschalten: Versuchen Sie nicht bis zur letzten Minute zu arbeiten. Arbeiten Sie maximal bis 4 Stunden vor dem Schlafen gehen, denn der Körper braucht die Zeit um herunter zu kommen.

Wenn Sie diese kleinen Tipps befolgen, dann steht Ihnen auch nicht mehr im Wege und Sie können ein Leistungsfähiges Mitglied unser Gesellschaft sein.

Karneval der Kulturen

Vom 25.05. – 28.05.07 fand in Berlin zum 12. Mal der Karneval der Kulturen statt. Pfingst-sonntag zog der große Karnevalsumzug mit ca. 4.500 Akteuren aus über 80 Nationen von Neukölln nach Kreuzberg (Blücherplatz). Trotz des schlechten Wetters kamen über 700.000 Besucher zu dem berühmten Spektakel. Da können wir uns schon auf nächstes Jahr freuen.

Hartz-IV bleibt rechtlicher Dauerbrenner

Knapp die Hälfte aller seit Januar 2006 am Berliner Sozialgericht eingereichten Klagen richteten sich gegen die als Hartz-IV zu trauriger Bekanntheit gelangte Arbeitsmarkt„reform“, insgesamt verzeichnete das größte Sozialgericht Deutschlands seit Jahresbeginn 10.705 Anträge und Klagen rund um das ALG II.
Nachvollziehbar, bedenke man doch nur kurz, welche Zumutungen und Erniedrigungen Betroffene zu ertragen haben, angefangen bei der Offenlegung der individuellen Lebensverhältnisse, so wäre sogar eine größere Zahl an Klägern zu befürworten, die sich der staatlich verordneten Armut so weit wie möglich zu widersetzen versuchen, indem sie die ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel voll ausschöpfen. Doch die Auswirkungen von Hartz-IV sorgen wohl schon selbst bei immer mehr Menschen dafür, stieg doch allein im November die Zahl der Verfahren um 1272 an.

Stadtreinigung will Gebühren erhöhen

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) will zu Beginn des kommenden Jahres die Preise für die Müllabfuhr um durchschnittlich zwei- bis zweieinhalb Prozent anheben, wie aus Unternehmenskreisen verlautet.
Dieter Blümmel, Sprecher des Vereins Haus und Grund: „Zum 1. Januar kommt für die Berliner alles zusammen: Die höhere Mehrwertsteuer, mehr Grundsteuer, der Müll und das Wasser werden teurer und auch die Grunderwerbsteuer“
„Die Gebührenanhebungen gehen an die Substanz“, so auch der Hauptgeschäftsführer des Berliner Mietervereins, Hartmann Vetter. Weil das verfügbare Nettoeinkommen in weiten Teilen der Bevölkerung schrumpfe, hätten die meisten Berliner sowieso schon weniger Geld in der Haushaltskasse „Viele werden deshalb wohl ihren Konsum einschränken müssen“, so Vetter weiter. Dass beide dann aber von der Politik fordern, „die Axt bei den überhöhten Haustarifen“ der BSR anzusetzen, zeigt ihre Auffassung von Löhnen nur als Kostenfaktor und würde , so könnte man Herrn Vetter entgegnen, nur das Nettoeinkommen von noch mehr Leuten absenken. Denn die vielen BSR-Mitarbeiter gehen ja von ihrem „üppigen“ Lohn auch einkaufen… . Sei es drum. Wesentlich intelligentere Vorschläge macht die Opposition. So könnten die Erhöhungen vermieden werden, indem man die Kapitalverzinsung bei der BSR von acht auf sechs reduzieren würde. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Esser, sagte dazu: „Ein Viertel des Wasserpreises und vermutlich ein ähnlich hoher Anteil der Müllgebühren entstehen durch diese Gewinnmitnahmen“. Da ließe sich doch die beschworene Axt sicher auch ansetzen…

Zugunglück im Bahnhof Südkreuz

Am gestrigen Montagvormittag ereignete sich im Berliner Bahnhof Südkreuz ein Zugunglück, bei dem mindestens 31 Menschen leicht sowie 2 weitere schwer verletzt wurden. Schon kurz darauf war ein Großaufgebot von rund 130 Feuerwehrleuten, Sanitätern und Polizisten vor Ort im Einsatz. Mit dem Unfallhergang habe man, auch wenn es in diesem Zusammenhang komisch klingt, noch „viel Glück“ gehabt, so der Einsatzleiter der Feuerwehr, Frieder Kircher. Denn wäre der Unfall auf freier Strecke und somit auch bei höherer Geschwindigkeit passiert, hätte es auch Tote geben können. Auch gestalte sich die Bergung der Verletzten in einem Bahnhof immer leichter als auf der Strecke, so Kircher. Zu dem Zusammenstoß kam es gegen halb zehn, da, wie erste Ermittlungen ergaben, ein S-Bahnzug der Linie S 25 in Richtung Bernau auf einem eigentlich gesperrten Gleis unterwegs war und in Höhe des Bahnhofs Südkreuz auf einen Wartungszug der Deutschen Bahn auffuhr. Die genaue Ursache dieses Vorfalls ist hingegen noch unklar. Um bei den meisten wohl gar nicht bestehende Ängste schon im Ansatz zu zerstreuen, beeilte sich Innensenator Körting (SPD) denn auch zu verkünden, dass ihm keine Hinweise auf einen möglichen Anschlag vorliegen würden. Wie beruhigend. Und wer hätte es gedacht? Nicht jedes Unglück dieser Welt lässt sich auf Anschläge und Terror zurückführen. In Zeiten wie diesen, in denen Bundesinnenminister Schäuble anlässlich der Vorstellung des 2. Periodischen Sicherheitsberichtes der Bundesregierung jüngst ausführte, „dass die abstrakte Gefährdung durch den internationalen Terrorismus unverändert hoch und Deutschland Teil des Gefahrenraums ist. Wir müssen also unvermindert wachsam sein.“ , kann man das ja gar nicht oft genug betonen.

Berlin Global-die etwas andere Stadtführung

Berlin Global versteht sich selbst als eine Stadtführung mit anderem Blickwinkel. Denn statt auf die bekannten Sehenswürdigkeiten, richtet sich das Augenmerk in dem Fall auf die Dinge, die gewöhnlich im Verborgenen bleiben. Dies sind die oft unerwünschten und vielfach noch unbekannten Nebenwirkungen, die unsere Konsumprodukte und Lebensweisen in anderen Teilen der Welt haben. Denn viele Produkte, die wir so konsumieren, werden in einem globalen Zusammenhang hergestellt. So reichen die Themenfelder der „berlin global“- Gruppe, die solchen Fragen nachgeht um die gewonnenen Informationen weiterzugeben, denn auch von Bananen über Handy- und Textilproduktion bis hin zu den internationalen Finanzmärkten.
Das Ziel der Veranstalter ist, mit den globalisierungskritischen Stadtführungen andere Menschen zu erreichen und zum Nachdenken über globale Prozesse anzuregen. Es soll gezeigt werden, dass viele für uns alltägliche Dinge mit Globalisierung zu tun haben und wie die Teilnehmer einige der negativen Auswirkungen durch ihr Verhalten beeinflussen können. Dazu werden verschiedene Geschäfte und relevante Orte in Berlin angelaufen, wo mit den TeilnehmerInnen spielerisch die globalen Zusammenhänge erarbeitet werden sollen.
Die Stadtführung richtet sich sowohl an SchülerInnen als auch an andere interessierte Gruppen und findet jeden ersten Samstag im Monat um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist die historische Ampel am Potsdamer Platz.

Polizisten in Kreuzberg angegriffen

Am Dienstag sind in Berlin-Kreuzberg Polizeibeamte von Jugendlichen massiv bedrängt worden, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte. Zusammengeströmt waren die bis zu 100 Jugendlichen, großteils mit Migrationshintergrund, nachdem die Polizisten zwei Zwölfjährige wegen Diebstahls festgenommen hatten. Einige der Jugendlichen hätten im Verlauf der Konfrontation sogar auf Beamte eingeschlagen, zwei Polizisten seien dabei auch verletzt worden. Ein gewalttätiger 23-Jähriger konnte festgenommen werden, wurde jedoch nach Feststellung seiner Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt. Die festgenommenen Zwölfjährigen
Prompt meldete sich dann auch gleich der CDU-Innenexperte Henkel zu Wort. Er betonte, dass es in Berlin weder für die Bevölkerung noch für die Polizei so genannte „No-Go-Areas“ geben dürfe. Vor allem die „konzertierte Vorgehensweise“ der jugendlichen Angreifer sowie die niedrige Hemmschwelle zur Gewaltanwendung gegenüber den Sicherheitsorganen würden nach Meinung Henkels Anlass zur Sorge bereiten. Weiter forderte Henkel, solche Vorfälle wie den in Kreuzberg als ein Warnzeichen zu betrachten. Die Gefahr einer sozialen Eskalation sei gerade in der Hauptstadt mit ihren vielen Problemkiezen relativ hoch.
Polizeiangaben zufolge war es nicht das erste Mal, dass die Sicherheitskräfte bei Einsätzen in Kreuzberg von zumeist türkisch- oder arabischstämmigen Jugendlichen bedrängt worden sind.