Berlin-Blog: Das Weblog von Berlinern für Berliner

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März 2010
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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mo
14
Dez '09

Charly Davidson - ROCKLEGENDE: Die Musik-Doku-Fiction jetzt noch bis Ende Dezember online lesen!

“Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Cottage in Wales, da wurde eine Legende geboren: Charly Davidson, der aber eigentlich Karl David Korff hieß, Liederpoet und Rockmacher wurde, Literatender ohne feste Antwort, Erfinder der ‘Lounge Musik’ und (nach eigener Aussage) Deutschlands letzte Hoffnung auf den Pop-Olymp. Jetzt ist er tot und das kam so …”

… aber zuviel soll hier noch nicht verraten werden, außer, dass Charly tatsächlich am 28. November 2008 starb und dass man alles (in Auszügen aus den Kapiteln des im nächsten Jahr erscheinenden Buches) in Charlys Bloggbuch nachlesen kann.

Ab dem 1. Januar 2010 wird dann auf www.JenaPolis.de exklusiv eine kleine Serie von Videos veröffentlicht, die über die Rocklegende Charly Davidson informieren und Stationen seines Lebens zeigen, darunter auch bisher unveröffentlichte persönliche Videos von ChD.

Auf der Seite www.rocklegende.info ist zudem endlich auch das Video von den Aufnahmen zu Mick Szutors erster Solo-Platte zu sehen; Mick war Gitarrist in Charly letzter Band “Begleitung” und arbeitet heute u. a. beim Projekt “V2″ mit, das Charlys Musik weiter am Leben erhält. Also nicht vergessen: Bis 31. Dezember 2009 kann man weiterhin jeden Tag ein neues Kapitel der “Rocklegende” in Charlys Bloggbuch lesen. Danach wird alles wieder abgeschaltet. Weitere Infos auf folgenden Webseiten: www.spiritofgermany.de und www.charlydavidson.com.

Mi
18
Nov '09

Shirtway.de eröffnet die Art-Shirt-Gallery

Die Online T-Shirtdruckerei Shirtway.de hat die Art-Shirt-Gallery eröffnet.

Die Art-Shirt-Gallery ermöglicht es Künstlern ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren, indem ihre Designs und Motive auf T-Shirts gedruckt werden. Diese Art-Shirts werden allerdings nur in limitierte Auflage und auch nur auf Bestellung produziert.

Für die Eröffnung der Galerie wurden T-Shirts mit den Designs von Christian Junghanns und Tim Davies bedruckt. Beide Künstler leben in Deutschland und konnten mit ihrer einzigartigen Kunst bereits große Erfolge  feiern.

Für den weiteren Verlauf der Galerie können sich noch junge aufstrebende Künstler bei Shirtway.de vorstellen, dabei ist es völlig egal aus welchem Bereich sie kommen. Junge Künstler aus Berlin, die ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wollen, sollten sich die Art-Shirt-Gallery genauer ansehen!

Informationen zu der Galerie, den aktuellen Künstlern oder zu den Art-Shirts findest du hier.

 

Sa
19
Sep '09

Toter bei Psychotherapie

Bei einer Gruppensitzung in einer psychotherapeutischen Praxis im Berliner Ortsteil Hermsdorf ist ein Menschen gestorben. Der Therapeut hat offenbar bei der Sitzung unbekannte Substanzen per Spritze verabreicht. Elf weitere Teilnehmer sind im Krankenhaus - davon liegen zwei im Koma.

Mi
12
Aug '09

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vera-lengsfeld.jpg

Enrico Uccello - Vera Lengsfeld im Einsatz

Kampf gegen die Moderne

Alles muss heutzutage billig, praktisch und schnell zu haben sein - nicht so bei Gabriele Riesner, wohnhaft in Berlin-Lichtenrade. Die 52-jährige betreibt seit 18 Jahren eine klein Heißmangelstube mit Leib und Seele. Für Sie kommt es nicht in Frage, das Bett mit einem einfachen Spannbettücher zu beziehen. Sie glättet und stärkt ihre eigene Wäsche und die ihrer ca 50 Kunden. Es gibt nämlich noch einige Zeitgenossen, die durch die halbe Stadt fahren, um bei Frau Riesner einen Korb voller Bezüge, Tischdecken und Servietten abzugeben - zwar schon gewaschen, jedoch noch zerknittert. Mit Dampf und Hitze führt Sie die Wäsche gekonnt durch ihre Mangel. Und wer es einmal gemacht hat, weiß was für ein herrliches Gefühl es ist, sich in ein frisch gemangeltes Bett zu legen. Im Atlon wird es vorgemacht, dort kann man den Spaß jedoch nicht unter 250 Euro genießen - bei Frau Riesner ist das bereits ab 1,80 Euro möglich. Aber bei Ihr kommt es nicht auf das Geld an. Sie erledigt Dinge auch gerne mal einfach nur des guten Gefühles wegen. So holt Sie bei manchen Kunden die Wäsche persönlich ab, bringt Sie wieder dorthin zurück, holt sogar wenn Sie gefragt wird Kleinigkeiten vom Supermarkt. In der heutigen Zeit beiweitem keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mo
3
Aug '09

Dealen im Tom & Jerry

Dealen in der Kneipe

Einschlägig bekannte Dealer sollen in einer Kneipe Tom & Jerry im Eichborndamm (Reinickendorf)an mehreren Personen Drogen verkauft haben. Dies von Angestellten und der Inhaberin des Lokals geduldet worden sein. Im Lokal Tom & Jerry wurden von der CDU Reinickendorf Bürgersprechstunden abgehalten.

So
2
Aug '09

Drogen im Tom & Jerry Eichborndamm 34-36 Berlin Reinickendorf

Drogen und Gewalt: Schon 117 Lokale geschlossen

Kneipen werden immer öfter zum Ort illegaler Geschäfte / Spitzenreiter Kreuzberg und Wedding
Michael Helberg und Matthias Gebauer
Immer mehr Gaststätten in Berlin werden von den zuständigen Bezirksämtern geschlossen. Der Grund: Kneipen dienen immer mehr als Treffpunkte für Kriminelle, die in den Gasträumen ihren illegalen Geschäften nachgehen. Die Gaststättenbetreiber sehen diesem Treiben tatenlos zu oder sind sogar an den Geschäften beteiligt.

Allein in diesem Jahr wurden bereits 117 Gaststätten auf amtliche Anordnung geschlossen. Das sind bereits 17 mehr als im gesamten Vorjahr. In allen Fällen hatten die jeweiligen Wirtschaftsämter schwerwiegende Vergehen festgestellt. Häufig hatte die Polizei in Amtshilfe den Ämtern Hinweise gegeben, daß in den Kneipen entweder mit Drogen gehandelt wurde, Hehlerware an Gäste verkauft oder Prostitution gefördert wurde.

Spitzenreiter bei den Schließungen ist der Bezirk Kreuzberg mit 33 zwangsgeschlossenen Lokalen. Gefolgt von Wedding mit 20 Gaststätten. Der Weddinger Bezirksamtsdirektor Manfred Nowak sagte, daß schon der kleinste Beweis ausreiche, um ein Lokal zu schließen. “Ist die Kneipe erst einmal zu, ist es schwer für den Betreiber, sie wieder zu öffnen.”

Charlottenburg dagegen gehört mit Pankow und Steglitz zu den Bezirken, wo 1997 noch keine Kneipe wegen krimineller Machenschaften dicht machen mußte. Hans Brombosch, stellvertretender Wirtschaftsamtsleiter in Charlottenburg: “Es muß klar erkennbar sein, daß der Wirt über die illegalen Machenschaften in seinem Geschäft Bescheid weiß. Verstöße in unserem Bezirk konnten wir bislang noch keinem nachweisen.” Karl Weißenborn, Geschäftsführer der Hotel-und Gaststätteninnung zu dem Problem: “Die ansteigenden Zahlen sind besorgniserregend.” Kneipen als Orte der Illegalität seien schlecht für das Gewerbe. Wirtschaftssenator Elmar Pieroth ist sich sicher, daß sich das soziale Milieu der Bezirke auch in den Kneipenschließungen widerspiegelt. “Wir werden weiterhin innerhalb unserer Fachaufsicht dafür sorgen, daß die gesetzlichen Regelungen von den Gastwirten eingehalten werden”, sagte der CDU-Politiker.

Sa
18
Jul '09

Berliner Polizei mit Klatze und Quarzhandschuhen

Berliner Polizei kurz vor erneuter Krise
Berliner 16.03.2009 00:02 Themen: Repression
In Berlin steht die Berliner Polizei erneut unter schwerem Beschuss - kritik hagelt von allen Seiten.
Erst kürzlich wurden von Berlins Polizei-Chef Glietsch die Zügel angezogen. Grund: Funde von Quarzsandhandschuhen bei Beamten, Gewalttaten aus dem Polizeiapperat und weitere Vorkommnisse unschöner Art. Nach diesem Wochenende allerdings steht fest: Der Strudel gen Krise ist für die Berliner Beamten noch nicht gestoppt.

Tatort: Polizei Berlin. Es ist Samstagmittag als einige Journalisten in Berlin-Köpenick vor der NPD-Parteizentrale eine Polizistin der 22. Einsatzhundertschaft sehen, die Quarzsandhandschuhe trägt. Es werden Fotos gemacht. Die Polizistin wird hierauf auch aufmerksam und läuft zu einer Wanne. Zwei Minuten später tritt sie wieder in die Kette ihrer Kollegen, mit anderen Handschuhen. Die Zeugen eilen zu einem Polizisten - dem Verbindungsmann zwischen Antifa-Kundgebung und Staatsmacht. Dieser schaut sich ein Foto auf einer Kamera an und streitet ab, dass die dort abgebildeten Handschuhe, die gefährlichen Einlagen tragen. Erst auf drängen von weiteren Journalisten kommt ein Hundertschaftsführer um sich ein Bild über die Lage zu machen. Er bittet um einen Abzug des Beweisfotos und verspricht Aufklärung. Bis zum Nachmittag lautete die Antwort der Pressestelle: Die Handschuhe wurden dienstlich geliefert. Und doch gibt es plötzlich Zweifel. Wie die Polizei am Sonntag verkündete sind die getragenen Handschuhe doch mit Quarzsand gefüllt - die Beamtin wird nun einem Disziplinarverfahren ausgesetzt.

Tatort 2: Polizei Berlin. Die Deutsche Presseagentur (dpa) verkündet am Sonntagabend, dass ein Unbekannter 32 Jahre alter Mann am Samstagabend am Frankfurter Tor mit einer Platzwunde gefunden wurde. Die Polizei stehe vor einem Rätsel und der Mann wisse nicht aus welchem Grund er gestürtzt ist. Seit Vormittag, gibt es aber auf der Videoplattform youtube einen konkreten Hinweis, der jenseits der Mainstream-Medien bereits auf Interesse gestoßen ist. Demnach wurde der Mann von Polizeibeamten geschubst und fiel auf eine Bordsteinkante. Dabei verletzte er sich lebensbedrohlich. Die Polizisten rannten davon, erst später kamen andere Beamte hinzu und halfen den bereits anwesenden Zeugen.

Einsatzleitung unter schwerer Kritik

In der abschließenden Pressemitteilung der Berliner Polizei zur Demonstration “United we stay” wiesen die Beamten Kritik zurück. Es sei ein “Spiel” der linksradikalen Szene, dass Gewalt und Gegengewalt ausgetauscht würden. Dass allerdings die Polizei den Überblick und die Kontrolle über mehrere, größere Gruppen von Aktivisten verlor, wird hierbei nicht erwähnt. Ein unkoordiniertes Verhalten mit vorschnellen Aktionen seitens der Polizei ließ den Demonstranten viel Platz und Raum. Ein Polizist am Samstagabend: “Heute haben wir wirklich nichts gewonnen.”

Berliner Polizei

Berliner Polizei geht gegen politische Karnevalisten vor
Polizei erfindet Karneval neu

Exotisch, bunt und unpolitisch stellt sich die Polizei den Karneval der Kulturen vor - und stoppt den Zug wegen einer Gruppe mit zu politischer Botschaft. VON A. WIERTH P. STACHELSKY
Zu politisch: Einer der Karnevalisten wird von der Polizei abgeführt Foto: Holger Fath-Tati
Sambatänzerinnen in knappen Bikinis sind eine beliebte Augenweide beim Karneval der Kulturen. Doch stärker bekleideten LateinamerikanerInnen drohen Probleme - mit der Polizei. Beim diesjährigen Umzug am Pfingstsonntag bekamen das die TeilnehmerInnen der uruguyanischen Gruppe “Serenata Lubola” zu spüren. Ihretwegen stoppte die Polizei den Zug und hinderte einige Mitglieder an der weiteren Teilnahme. Begründung: Es habe der Eindruck bestanden, dass sich im Umzugstross “Personen aufhielten, die offensichtlich nicht zum Umzug gehörten”, so ein Sprecher der Polizeipressestelle am Montag zur taz. Ursache für diesen Eindruck sei “die teilweise Maskierung dieser Personen” gewesen, zudem “zwei Transparente politischen Inhalts”, die diese bei sich führten.
Der Polizeizugriff erfolgte um 15.40 Uhr. Etwa 20 Beamte stürmten die Strecke und forderten einige TeilnehmerInnen zum Verlassen des Umzuges auf. Die reagierten mit einer Sitzblockade und wurden daraufhin von Polizisten von der Straße getragen. Laut Polizei wurden dabei zwei Beamte leicht verletzt.
Noch während die Personalien von Mitgliedern von Serenata Lubola festgestellt wurden, relativierten die Sachbereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit der Polizei, Katharina Cardinal von Widdern, und der verantwortliche Einsatzleiter gegenüber der taz die Gründe für den Einsatz. “Der Verdacht, dass die Personen nicht angemeldet waren, hat sich nicht bestätigt”, räumten die Beamten ein. Wenig später wurden die Karnevalisten von der Polizei dann eines Handydiebstahls beschuldigt. Eine Durchsuchung ihrer Taschen und Jacken widerlegte aber auch diesen Verdacht.

Mi
8
Jul '09

Berliner Polizei gegen jugendliche

Neue Masche der Berliner Polizei!
Polizei verweigert jegliche Konversation. „Ihr wollt eure Freiräume. Wir wollen unsere Ruhe.“ war die Ansage der Beamten/innen. Berliner Bereitschaftspolizisten, stürmten gegen 5 Uhr als Hundertschaft , das Gelände einer Potsdammer Skaterbahn. Die zuvor tanzenden Jugendlichen mussten nun rennen, um den prügelnden Polizist_innen zu entkommen. Drei Partygäste wurden festgenommen, etliche verletzt. Während der Schikanen auf offener Straße, wobei seitens der Polizei geschubst, geschlagen und beleidigt wurde, fielen auch provozierende und sexistische Sprüche, Frauen und Mädchen wurden angefasst, mit den Worten: “Darauf stehst du doch”. Menschen wurden als “Schwuchteln” bezeichnet. Außerdem wurde von Berliner Polizisten der “Auswärtssieg” skandiert. Die Berliner Einsatzkräfte schienen sich aufgrund der Tatsache in Potsdam mal “aufräumen” zu können, bestätigt zu fühlen. Zudem fielen noch Sätze, wie: “Heute ist doch Kristallnacht”.

Wer ist eigentlich der Berliner Polizeipräsident?

Massive Polizeigewalt mit Rückendeckung des Senats

Tempelhof-Besetzung: Massive Polizeigewalt mit Rückendeckung des Senats
Von John F. Nebel am 21.06.2009 in Macht.
Tags:alltag, übergriffe, flughafen, grundrechte, polizei, polizeigewalt, squat, tempelhof.

Eigentlich ist es ja schade, dass man sich nach so einem schönen Protest-Tag, einer bunten Party rund um das Flughafengelände, Samba- und Technoklängen, kreativen Demonstranten aus allen möglichen politischen Spektren, mal wieder dem Thema Polizeigewalt widmen muss.
Das Besetzer-Bündnis hatte den friedlichen Charakter der Aktion immer wieder betont (siehe unten). Der gestrige Tag war neben dem bunten Protest von mehr als 5.000 Menschen dann aber von massiven Übergriffen der vermeintlichen “Ordnungshüter” geprägt. Und es ist nicht der linke Beißreflex, der Polizei eins auszuwischen, es sind einfach Beobachtungen vom Tag am Zaun des Ex-Flughafens. Einige der hier dokumentierten Übergriffe konnte ich selbst als Augenzeuge beobachten.

Eine kleine Übersicht der polizeilichen Übergriffe:

Friedliche Sitzblockaden werden mit Gewalt aufgelöst (Video )
Massiver Einsatz von Pfefferspray gegen sich zurückziehende Demonstranten (Video)
Menschen bei Festnahmen minutenlang gewürgt und geschlagen (Video von der Hermannstraße)
an gleicher Stelle wurde auch ein TV-Kameramann, der diese Szene festhalten wollte, geschlagen und bei seiner Arbeit gehindert
Festnahmen gegen die Clownsarmee, die ein friedliches Aktionskonzept verfolgt (Video)
rennenden Menschen wird das Bein gestellt (Video bei 0:12)
Zivilpolizist zieht seine Dienstwaffe und bedroht Demonstranten
Festgenommenen werden Augen und Nase zugehalten (Foto)
Das sind nur ein paar Beispiele, die jetzt schon mit Videos und Bildern belegt werden können. In den nächsten Tagen wird da sicherlich einiges folgen. Kritik am Polizeieinsatz haben u.a. das Bündnis “Squat Tempelhof”, die Berliner Grünen, die Hedonistische Internationale - und sicher eine ganze Menge Leute in der Stadt, die gestern verletzt wurden. Bürgermeister Wowereit und Innensenator Körting wollten der CDU und FDP wohl gestern beweisen, dass sie hart gegen linke Demonstranten vorgehen. Dieser Freibrief für die Polizei verletzt die Grundrechte und war angesichts des überwiegend friedlichen Charakters der Massenbesetzung nicht verhältnismäßig.

Wenn ihr selbst Videos habt, die gewalttätige Polizeieinsätze dokumentieren, könnt ihr das gerne hier in den Kommentaren reinschreiben und vor allem an das Bündnis “Squat Tempelhof” und den Ermittlungsausschuss weiterleiten.

Der Twitter-Hashtag für die Massenbesetzung ist #tempelhof - schaut auch dort und verbreitet die Nachricht.

Anmerkung: Bitte keine Augenzeugenberichte/Bilder/Videos posten, die Demoteilnehmer in Gefahr bringen könnten. Die Polizei hat selbst genug gefilmt…

Berliner Polizei durchgeknallt?

Berlin: Polizeigewalt in Tempelhof
Gundula Herbig 22.06.2009 02:14 Themen: Freiräume Kultur Medien Repression Soziale Kämpfe
Bei der geplanten Besetzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof haben die eingesetzten Beamten an unzähligen Stellen Gewalt gegen Demonstrant_innen ausgeübt. Einge dieser Fälle werden im fogenden Bericht dokumentiert. Außerdem wird aufgezeigt, wie Medien und CDU/FDP in Berlin eine Stimmung angeheizt haben, die dieses Verhalten der Staatsgewalt so erst ermöglicht hat.
Die Staatsgewalt hat ihrem Namen am vergangenen Sonnabend wieder alle Ehre gemacht. Das linke Demonstrant_innen von den Ordnungshütern in Uniform grundsätzlich geduzt werden, Beleidigungen an der Tagesordnung sind und der Umgang grundsätzlich als etrem ruppig bezeichnet werden kann, ist Menschen die öfters auf Demonstrationen gehen allgemein bekannt.
Nun durften/mußten diese Erfahrung auch mal wieder Menschen machen, für die politische Aktionen nicht zum Tagesgeschäft gehören. Außerdem waren den ganzen Tag über unzählige Kameras vor Ort und so gibt es schon nach kurzer Zeit diverse Fotos und Videos im Internet, auf denen das brutale Vorgehen der Polizei gegen die Demonstrant_innen zu sehen ist. Ändern wird das allein freilich wenig: Die Beamten haben keine individuelle Kennzeichung (sind also in der Regel nicht zu identifizieren) und außerdem politische Rückendeckung für ihre Gewaltexzesse. Schließlich mußte die extrem wichtige Wiese ja beschützt werden, den Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch. Außerdem fahren die Medien und CDU/FDP in Berlin seit dem ersten Mai eine Hetzkampagne gegen die Linke in dieser Stadt und üben immer größeren Druck auf den Senat aus, obwohl dieser und der Berliner Polizeiapparat weder vor noch am ersten Mai durch sowas wie Deeskalation aufgefallen wäre. Doch wie immer geht es auch hier noch ein bischen härter und so ereigneten sich am Sonnabend u.a. folgende Szenen:

“Am U-Bahnhof Hermannstraße wird ein TV-Kameramann, der eine brutale Festnahme filmen will, geschlagen und am Drehen gehindert. Der Polizist und der auch der Einsatzleiter verweigern die Herausgabe der Dienstnummer. Der Festgenommene wird minutenlang gegen eine Wand gedrückt, mit Schlägen und Tritten misshandelt, sein Mund wird ihm dabei zugehalten. http://www.youtube.com/watch?v=_A3tjv0enxU
Auf dem Columbiadamm werden friedliche Demonstranten in einer Sitzblockade von Polizisten mit massiv mit Pfefferspray, Tritten und Schlagstöcken attackiert. Wenig später wird in der Schillerpromenade eine Sambagruppe eingekesselt, auch hier kommt es zu Festnahmen. Schon am Morgen hatte die Polizei Mitglieder der Clownsarmee ohne Grund festgenommen.
Dies sind nur einige wenige Beispiele, die Augenzeugen aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationale, beobachten konnten. Auch mehrere Teilnehmer an den Aktionen der Hedonistischen Internationale wurden verletzt.” (Aus der Presseerklärung der Hedonistischen Internationale -

Do
25
Jun '09

WARUM ???

gefallen-1.jpg

Diesen Krieg werden wir nie gewinnen.

So
21
Jun '09

Berliner Polizei brutale Schlägertruppe

Berlin Tempelhof: Riesenerfolg für Protestbündnis, aber massive Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten
- Aktion „Squat Tempelhof“ voller Erfolg – tausende protestieren kreativ
- Pfefferspray gegen Sitzblockaden und friedliche Demonstranten
- Brutale Festnahmen / Festnahmen der Clowns und Sambagruppen
- Mehrfach Angriffe auf Pressevertreter
Berlin, 20. Juni 2009 – Die an der Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof beteiligten Sektionen der Hedonistischen Internationale werten den Protest als vollen Erfolg. Tausende Menschen feiern eine bunte Party am Zaun des Flughafens und reklamieren die Freifläche für alle Menschen in der Stadt.
Beim übertriebenen Polizeieinsatz kommt es jedoch zu massiver Gewalt gegen Demonstranten durch Polizeibeamte:
Am U-Bahnhof Hermannstraße wird ein TV-Kameramann, der eine brutale Festnahme filmen will, geschlagen und am Drehen gehindert. Der Polizist und der auch der Einsatzleiter verweigern die Herausgabe der Dienstnummer. Der Festgenommene wird minutenlang gegen eine Wand gedrückt, mit Schlägen und Tritten misshandelt, sein Mund wird ihm dabei zugehalten.
Auf dem Columbiadamm werden friedliche Demonstranten in einer Sitzblockade von Polizisten mit massiv mit Pfefferspray, Tritten und Schlagstöcken attackiert. Wenig später wird in der Schillerpromenade eine Sambagruppe eingekesselt, auch hier kommt es zu Festnahmen. Schon am Morgen hatte die Polizei Mitglieder der Clownsarmee ohne Grund festgenommen.
Dies sind nur einige wenige Beispiele, die Augenzeugen aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationale, beobachten konnten. Auch mehrere Teilnehmer an den Aktionen der Hedonistischen Internationale wurden verletzt.
Erich Pikur, Sprecher der Berliner Sektion der Hedonistischen Internationale: „Wenn Wowereit beweisen will, dass er nicht auf dem linken Auge blind ist, sollte dies nicht auf dem Rücken der Grundrechte geschehen. Die Polizei hat den Freibrief des Senats schamlos ausgenutzt – die politische Verantwortung hierfür liegt bei der rot-roten Koalition.“
Die Hedonistische Internationale wird in den kommenden Tagen Bilder und Videos der Polizeigewalt dokumentieren und zusammen mit dem Bündnis „Squat Tempelhof“ eine tiefergehende Analyse liefern.

So
17
Mai '09

Berlin Gedenkstätten

Berlin 17.05.2009

Hohenschönhausen

Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte. Seit Juli 2000 ist diese eine selbstständige Stiftung öffentlichen Rechts. Die Grundstücke und Gebäude des Gefängnisses wurden ihr vom Land Berlin zur unentgeltlichen Nutzung überlassen. Für ihre Arbeit erhält sie einen jährlichen Zuschuss des Bundes und des Landes Berlin.

Die Gedenkstätte hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Am Beispiel dieses Gefängnisses soll sie zugleich über das System der politischen Justiz informieren.

Moabit

Bitte besuchen Sie auch die U-Haftanstalt Berlin Moabit, steht diese doch für den Rechtsstaat und setzt deutliche Zeichen dass mit Menschen so unwürdig und verachtend umgegangen wird. Die Tatsache, dass dort 14 jährigen Kindern der Kopf mit dem Fallbeil abgeschlagen wurde stört genauso wenig wie die Tatsache, dass in diesem Gefängnis politische Verfolgung, Unterdrückung und Hinrichtungen an der Tagesordnung waren.

Als erster deutscher Regierungschef besuchte Merkel kürzlich das Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Sie geißelt die DDR als “Unrechtsstaat” und als Gebilde, in dem “immer die Lüge auf der Tagesordnung war”. Nicht alles war dabei natürlich unrecht, fügt sie hinzu. “Die Straßenverkehrsordnung war in Ordnung.”
Frau Merkel, wann besuchen Sie Moabit?

Sa
4
Apr '09

Enrico Uccello – Klaus Wowereit

Ein regierender Oberbürgermeister und noch keine Karikatur von Enrico Uccello. Das darf nicht sein.

burgermeister-wowereit.jpg

Mi
1
Apr '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Soest)

Mittwoch, 01.04.2009, 10. Tag

Der Tag begann sehr gut für die Wanderer. Sie haben sehr gut geschlafen und durften um am Frühstückstisch der Familie Dahlhoff
Platz nehmen. Sie wurden fast familiär aufgenommen und behalten sehr gute Erinnerungen an den Bauernhof Dahlhoff.

Der Hellwiger Anzeiger überraschte die Anwesenden um 09:30 Uhr und schoß Fotos am Frühstückstisch und Familienfotos mit
unseren zwei Wanderern. Später befestigte Herr Dahlhoff das von Siggi mitgebrachte Banner gegen die Kinderarmut am Frontlader
des Traktors, worauf es in voller Länge fotografiert werden konnte.

Nach weiteren Fotos zum herzlichen Abschied starteten die beiden Männer gegen 10:45 Uhr zur nächsten Etappe. Wieder haben
Axel und Siggi herzuliche Menschen kennen gelernt, die zu dem Projekt stehen und sie unterstützten. Auch hier ein herzliches
Dankeschön an die Familie Dahlhoff.

Die Presse begleitete Siggi noch bis an das Ortsausgangsschild und machte noch ein „Abschiedsfoto.

Das war der entgültige Start zu seiner 27 Kilometer langen Tour nach Soest. Für Siggi wollte die Stecke heute kein Ende nehmen.
Am Schluss der Tour lief er auf der kerzengeraden B 1 und sehnte sich die Dächer von Soest herbei. Doch die Stecke zog und zog sich,
schien wie ein endloses Band….

Soest – Tausend Jahre und noch kein bisschen alt.

Die Jahrhunderte werden lebendig in den engen Gassen und Winkeln,
formen die Stadt und prägen ihr Bild. Soest atmet Geschichte, schöpft
aus einer reichen Vergangenheit, die bis in die jüngere Steinzeit
zurückreicht.
Dass die „heimliche Hauptstadt Westfalens” zur Zeit der Hanse zu den
wichtigsten Städten Westfalens gehörte, lässt sich an einer Reihe von
imposanten Bauwerken ablesen, z.B. an der Wiesenkirche, die zu den
schönsten spätgotischen Hallenkirchen (1313) Deutschlands zählt.
Im Zentrum der Innenstadt erhebt sich der mächtige romanische Turm
von St. Patrokli, auch „Turm Westfalens” genannt. Fast geduckt wirkt ein
paar Schritte weiter die berühmte Nikolaikapelle aus dem 12. Jahrhundert.
Nur die Fußgängerzone trennt St. Patrokli von St. Petri , der „Alden Kerke”.

Hierbei handelt es sich um die älteste Kirchengründung Westfalens aus dem
8. Jahrhundert. Besonders stolz sind die Soester auf ihre fast vollständig
erhaltene Stadtumwallung.Noch heute kann man auf der alten Mauer zu Fuß
die Stadt umrunden und einen Blick in die grünen Gärten der Altstadt werfen.
Dabei sollte man auch nicht vergessen, dem Osthofentor einen Besuch
abzustatten.

Mehr….

Gegen 16:00 Uhr traf er endlich in der Stadt ein. Ich habe im Internet recherchiert; die Stadt macht einen sehr schönen Eindruck auf
mich. Manchmal bekomme ich beim Schreiben Fernweh.

Kaum in der Stadt gab er dem Soester Anzeiger ein Interview. Um 16:30 Uhr stand das nächste Interview mit der Westfalenpost an.

Erst dann hatte er Zeit, die Idylle der Stadt wahrzunehmen. Axel war mit dem Pkw ggen 15:00 Uhr in der Stadt eingetroffen.

Die Übernachtung war bereits im Vorfeld gesichert. Die Dame, welche ihm bereits die Wanderschuhe gesponsort hatte und nicht genannt
werden möchte, buchte im Domhof ein Zimmer. Auch hier danken wir wieder herzlich.

Das Hotel - Restaurant - Cafe Domhof liegt sehr zentral
und dennoch ruhig am Rande der Soester Innenstadt.

Von hier können Sie Ihre Aktivitäten starten, egal ob
Sie sich für die Soester Geschichte interessieren, einen
gemütlichen Altstadt-Rundgang vorziehen, oder einfach
nur mal zum shopen in die City.
Axel und Siggi möchten es sich heute bequem machen. Das Zimmer hat zwei getrennte Betten, einen runden Tisch, zwei Sessel und
einen Fernseh. Nach dem Essen sehnen sich die beiden Männer fern zu schauen und anschließend rechtzeitig  zu schlafen.

Gegen 18:15 Uhr rief er mich aus dem Hotel an und erstattete Bericht, den ich hier laut meinen Notizen wiedergebe.

Kurze Zusammenfassung:

Anstrengende Tour über 27 Kilometer, drei Interviews.

Wetter: Sonne bei 15 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ja, Übernachtung: Ja.

Mitteilung von Elfi, 00:40 Uhr:

“Kukksi” plant nächste Woche, Dienstag in Hameln, zusammen mit dem ”tool TV” Siggi entgegen zu fahren und ihn ein Stück zu begleiten.
Sie brauchen Bildmaterial und wollen es uns dann auch überlassen, wenn wir die Quelle angeben.”

Na, das sollte das kleinste Problem sein! Wir möchten ja keinen Ärger ;).

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

soziales Weg für soziale Gerechtigkeit soziale Gerechtigkeit Kinderarmut Grundeinkommen ARGE Agentur für Arbeit

wfsg.3cast.net

Di
31
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Ostbüren)

Dienstag, 31.03.2009, 09. Tag

Tag 9 der Reise nach Berlin.

Axel und Siggi frühstücken gegen 10:00 Uhr bei der Tafel in Schwerte. Als sie in Richtung Ostbüren aufbrechen möchten,
wendet sich der Koch der Tafel an Siggi und empfiehlt ihm, einen Arzt aufzusuchen, um sich medizinisch checken zu lassen.
Siggi lehnt anfänglich ab, dann ist er doch einverstanden, denn es kann ja nicht schaden. Natürlich ist ihm der Zeitfaktor bewußt.

Die beiden Männer begeben sich zu dem praktischen Arzt, Herrn Theodor Spanke, Hasellacker Straße 10, 58239 Schwerte,
Tel.: 02304/17617. Herr Spanke übernimmt sogar die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro und untersucht Siggi eingehend,
incl. EKG. Der Wanderer ist topfit, sein Rückenleiden „brachte er schon mit“, hat momentan aber keine diesbezüglichen
Probleme.

Gegen 11:30 Uhr verlassen sie die Praxis. Axel hatte zuvor Herr Spanke noch interviewt. Der Arzt ist von der Aktion sehr
angetan und wünschte den beiden Männern eine gute Reise nach Berlin.

Wieder einmal bedanken wir uns bei einer Person auf der weiten Stecke nach Berlin. Die beiden Wanderer trennen sich,
da Axel nun den Pkw fährt.

Siggi fällt in Schwerte ein großes Haus auf, an dem ein
8 Meter langes Banner hängt. Das Banner weist auf eine
Aktion gegen die Kinderarmut hin und Siggi betritt
kurzentschlossen das Haus, wo er von Herrn Udo Bußmann,
Landesjugendpfarrer der evangelischen Kirche Westfalen,
empfangen wird. Herr Landesjugendpfarrer Bußmann ist
Leiter des Amtes für Jugendarbeit.

Haus Villigst
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon.: 02304 / 755-181.

Sie unterhalten sich über das Banner, welches Siggi dazu bewogen hatte, das Haus zu betreten. Er erfuhr, dass es sich um ein
Jugengendprojekt handelte. Das Banner wurde aus diversen kleinen Fahnen und ähnlichem hergestellt und enthält ca. 500
Unterschriften von Kindern. Herr Landesjugendpfarrer Bußmann lädt Siggi zu einem Essen in die Kantine ein, er selbst möchte
den Hellweger Anzeiger verständigen.

Siggi verständigt Axel und dieser kam nun ebenfalls zu dem Haus Villigst. Sie erfuhren, dass gegen 14:00 Uhr der Hellweger
Anzeiger erscheinen wird und begaben sich in die Kantine. Sie ließen sich die Kartoffeln mit Kohlrabi und Burgunderbraten
schmecken. Es sei ihnen gegönnt.

Nach dem Interview beginnt für Siggi gegen 14:30 Uhr der Marsch Richtung Ostbüren über 18 Kilometer mit Gottes Segen.
Doch sein Rucksack war etwas schwerer geworden und wenn man sich das Haus Villigst nun näher betrachtete fiel einem auf,
dass das Banner fehlte. Ja, es befindet sich in seinem Rucksack und er wird es in Berlin mit den 500 Unterschriften der Kinder
überreichen. Einen besseren „Postboten“ hätte sich Herr Landesjugendpfarrer Bußmann nicht wünschen können.

Wir bedanken uns auch bei ihm in aller Form und wünschen ihm alles Gute bei seinen zukünftigen Projekten und Initiativen.

Und Siggi läuft und läuft….

Die Redakteurin der Ruhr Nachrichten nimmt mit Siggi fernmündlich Kontakt auf.Sie hat den beiden Männern eine Unterkunft besorgt,
wo sie morgen früh erscheinen und ein Interview mit Siggi führen wird. Dabei möchte Siggi auch auf das Banner des Kinderprojektes
hinweisen und somit seine Absicht in die Öffentlichkeit bringen.

Die beiden Männer erreichen gegen 18:30 Uhr ihr Domizil,

Bauernhof Dahlhoff

Burgstraße 5
58730 Fröndenberg-Ostbüren

Sie werden von Herrn Dahlhoff freundlich empfangen.
Siggi ruft gegen 21:00 Uhr Elfi an und erzählt in seiner Art,
dass er sich gerade mit der 88-jährigen „Oma“ des Hauses
unterhält. Nach dem Essen möchte er frühzeitig ins Bett gehen,
denn morgen steht die 27 Kilometer lange Etappe Richtung
Soest an.

Nach diesem ereignisreichen Tag wünschen wir den beiden Männern eine gute und erholsame Nacht.

Kurze Zusammenfassung:

Frühstück bei der Tafel in Schwerte, Untersuchung durch den praktischen Arzt, Herrn Spanke, Kontakt zu dem Landesjugendpfarrer,
Herrn Bußmann, Übernachtung auf dem Bauernhof Dahlhoff.

Wetter: Sonne bei 10 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ja, erneut, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Mo
30
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Schwerte)

Montag, 30.03.2009, 08. Tag

Der achte Tag voller Überraschungen - wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

“Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennenlernen zu dürfen.
Er ist mir am Strassenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympatisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, daß es Zeit ist etwas zu tun. Ich bin froh, daß ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem “verschollenen” Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen. Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn sowas ist genau mein Ding.

Ich hoffe, daß Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, daß er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.

…. das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu ;((, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine;).
Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen;  eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung  war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass  ihnen zwei Zimmer in der  städtischen Not-unterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17,  eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presse-team der Ruhrnachrichten „aufgespürt“. Das Team wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.

Schwerte - eine Stadt stellt sich vor. Schwerte,
landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und
gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des
Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte
Stadt mit einem guten und breit gefächerten
Angebot sowohl für seine Bewohner als auch
für seine Gäste. Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches
Freizeitangebot, das für jeden Geschmack
das Passende bereithält. Mehr

Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ ;). Na, da sind wir mal gespannt.. Der Bericht ist leider noch nicht eingestellt ;((.

Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte.

Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten.  Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er  bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde.

Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei….

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner ;), Blasen: Axel hat Probleme, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

soziales Weg für soziale Gerechtigkeit soziale Gerechtigkeit Kinderarmut Grundeinkommen ARGE Agentur für Arbeit

wfsg.3cast.net

So
29
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Hagen)

Sonntag, 29.03.2009, 07. Tag

Siggi hat gut geschlafen und wurde vorzüglich verköstigt; Braten, Salat und als Nachtisch nochmal Salat, diesmal allerdings Obst ;).

Axel und Reiner hatten in einer Pension genächtigt.

Um 11.00 Uhr trafen sich sich wieder und starteten zur nächsten, aber längsten Tagestour über 28 km.

13:30 Uhr

Siggi ruft mich an. Nachdem Axel und er einen 2 Kilometer langen Anstieg bei 14% Steigung hinter sich gebracht hatten (Wolfsegge-Schwelm), sind sie in der Waldschänke, Beyenburger Straße, Schwelm (phonetisch), eingekehrt, um sich auszuruhen und einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Siggi nutze die Gelegenheit, um um seine Eindrücke – so wie jeden Tag – mittels Diktiergerät festzuhalten.

Nach der Stärkung brachen sie wieder in Richtung Hagen auf, wo sie gegen 17:20 Uhr eintrafen. 10 Minuten später war auch schon Radio Hagen vor Ort, um Siggi zu interviewen. Das Interview wird morgen zwischen 06:00 und 09:00 Uhr ausgestrahlt.

Sicher wird es Ihnen hier gefallen, denn das
mittlerweile 250 Jahre alte Hagen in Westfalen
ist stets jung und dabei ausgesprochen
lebens- und liebenswert geblieben.

Um Hagen zu entdecken, gibt es viele Angebote.
Kommen Sie zu uns und lassen Sie sich davon
überzeugen, das für Hagen gilt:
Als Gäste kommen - als Freunde gehen!
Mehr…

Axel und Siggi wurden von Andre Horst abgeholt, der sie nach Attendorn brachte, wo Siggi vorgestern schon übernachtet hat. Reiner sucht sich eine Bleibe.

23:09 Uhr Mitteilung von Manja:

„Hallo Paul,

ich wollte Dir nur eben Bescheid geben; Siggi gefällt mir heute viel besser als Freitag. Er hat gut gegessen. Im Moment würde ich sagen, der läuft nicht nur nach Berlin, der läuft auch wieder zurück ;).

LG Manja“

Na, das hört sich doch gut an. Alles in allem ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag.

Wetter: Teilbewölkt, Sonnenschein, trocken bei 6 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Erledigt, Übernachtung: Axel und Siggi ja, Reiner – wir berichten morgen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Sa
28
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Lüttringhausen)

Samstag, 28.03.2009, 06. Tag

Um 10:30 Uhr starteten sie bei 4 Grad und stömendem Regen in Richtung  Lüttringhausen. Laut Siggi schüttete es wie aus Eimern, keine angenehme Tour.

Radio Hagen teilte fernmündlich mit, dass sie morgen ein Interview mit Siggi aufnehmen möchten; Ausstrahlung am Montag, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr. Bitte merken ;-). http://radiohagen.radio.de/

Gegen 13:00 Uhr klingelte nochmals Siggi´s Handy. Die Remscheider Rundschau führte ein Telefoninterview mit Siggi durch, ein Fotograf der Rundschau erwartete die Wanderer in Lüttringhausen, wo sie heute gegen 18:00 Uhr eintrafen..

Die heutige Tour endete gegen 18:00 Uhr in Lüttringhausen.

“Das schöne Dorp” im Bergischen Land

Nachdem ich auf den vorhergehenden Seiten die Heimat meiner
Stammväter (Thüringen, Eichsfeld und Dingelstädt) beschrieben
habe, möchte ich auch ein wenig über Lüttringhausen schreiben.
Ich wohne seit 25 Jahren im Dorp und fühle mich hier sehr wohl.
Die nachfolgenden Ausführungen stammen aus diversen Quellen
und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Sollten Sie Anregungen haben, was man in diese Seite noch
aufnehmen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.
Herzlichen Dank.
Mehr….

Heute Abend schläft Siggi bei seinen Freunden Marion und Wolfgang Schmidt in Essen. Wolfgang war so nett und hat ihn mit seinem Pkw abgeholt – 56 km nach Routenplaner. Danke an Marion und Wolfgang.

Axel und Reiner suchen sich eigenständig ein Quartier, wir berichten morgen.

Fazit:

Wetter: Starker Regen bei 4 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Momentan kein Thema, Übernachtung: Siggi ja, Axel und Reiner – wir berichten morgen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Fr
27
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Burscheid)

Freitag, 27.03.2009, 05. Tag

Nachdem Siggi, Axel und Peter das –1- Zimmer-Quartier verlassen hatten, zeigten sie dem Kölner Dom den
Rücken und machten sie sich gegen 11:00 Uhr auf den Weg in Richtung Burscheid.

Es war bewölkt bei 5 Grad, gefühlte Temperatur 2 Grad. Die geplante Strecke führte zwar an Leverkusen
vorbei, doch Siggi und Axel machten einen Umweg und ließen sich in der Stadt sehen.

Reiner hatte morgens mit der Presse telefoniert. Die Reporterin, Barbara Sarx, rief zurück und man verab-
redete sich in Burscheid. Durch den Umweg verzögerte sich allerdings die Ankunft.

Gegen 16:00 Uhr, ca. 3 Kilometer vor Burscheid, meldete sich die Reporterin fernmündlich und erkundigte
sich nach dem Standpunkt der Wanderer.

Burscheid. Über hundert Kilometer hat Siggi Kurtz schon wandernd
zurückgelegt. Am frühen Freitag Abend erreichte er Burscheid. In
seiner Heimatstadt Rescheid in der Eifel war er am Montag gestartet.
Noch 500 Kilometer Fußmarsch hat der 50-Jährige vor der Brust,
bis er sein Ziel erreicht hat: den Reichstag in Berlin. Dort will er dem
Bundestagspräsidenten Norbert Lammert eine Unterschriftenliste
übergeben. Damit will er gegen die Hartz-IV-Gesetzgebung und den
Abbau von Sozialleistungen protestieren. Foto: Barbara Sarx. Mehr…

Wenige Minuten später trafen die Berichterstatter der Burscheider Zeitung bei Siggi und Axel ein. In diesem
Moment begann es auch schon zu regnen und die Gruppe stellte sich unter dem Schuppendach eines
nahegelegenen landwirtschaftlichen Anwesens unter.

Nach dem Interview legten Siggi und Axel die restlichen drei Kilometer zurück und trafen gegen 17:00 Uhr
in Burscheid ein, wo sich Peter mit dem Fahrzeug bereits aufhielt.

Siggi trennte sich von seinen Begleitern, denn er wurde von Andre Horst abgeholt. Andre ist der Ehemann
von unserer fleißigen Manja, welche eine wichtige Stütze unseres kleinen Organisationteams ist.

Axel und Peter fanden Unterkunft in einem Apparement, welches ihnen B. Sarx besorgt hatte.
Wir bedanken uns herzlich.

Ich denke, dass Siggi und Manja heute viele Neuigkeiten auszutauschen haben, mehr jedenfalls als
man am Telefon bereden kann. Bestimmt ein angenehmer Abend.

Andre fährt Siggi morgen wieder nach Burscheid zurück. Man muss dabei bedenken, dass es kein
Katzensprung ist, Attendorf ist immerhin 100 km vom Burscheid entfernt.

Auch hierfür ein herzliches Danke an, Andre ;-).

Eingebettet in die Naturarena des Bergischen Landes bietet
Burscheid mit seinen grünen Hügeln, zahlreichen Tälern und
Bächen einen hohen Erholungs- und Freizeitwert.

Ein umfassendes Sport-, Freizeit-, Kultur- und Musikangebot
bietet jedem Alter etwas und trägt maßgeblich dazu bei, dass
sich Bürger und Besucher in der Stadt wohlfühlen. Kein Wunder
also, dass sich Burscheid auch als Touristikort immer größerer
Beliebtheit erfreut. Mehr..

Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 5 Grad, später setzte Regen ein, Pannen: Keine, Blasen: Keine Probleme mehr, Unterkunft: Ja.

Wieder ist man dem Ziel 28 Kilometer näher gekommen.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Do
26
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Köln)

 

Donnerstag, den 26.03.2009, 04. Tag

Siggi wurde von Rudi Giefer ausgeruht zum Asylantenheim in Brühl gefahren, wo er seine beiden
Wege-fährten antraf. Auch sie hatten die Nacht genutzt und so konnten sie ihr Tagesprogramm
gemeinsam in Angriff nehmen.

Gegen 10:15 Uhr begann bei einer Temperatur von 5 Grad der Marsch der Tagesetappe über
14, 2 Kilometer.

Er ist eine der architektonischen Glanzleistungen der
Menschheitsgeschichte: Als vollkommenstes Beispiel
des gotischen Baustils zum Welterbe erklärt, ist der
Kölner Dom das Wahrzeichen der Rheinmetropole.

Die größte Kathedrale Deutschlands ist mit rund
sieben Millionen Besuchern jährlich das meist-
besuchte Architekturdenkmal des Landes.
mehr

Axel und Siggi erreichten bei regnerischem Wetter gegen 16:00 Uhr die Domstadt Köln. Sie hielten sich
zwei Stunden bei der Domplatte auf und sprachen Passanten an.

Elfi´s Cousine Yvonne war mit Ehemann Karl-Heinz, Töchterchen Luca und dem Patenkind von Elfi, Amy Joe,
vor Ort und überreichte den geplagten Fußgängern Blasenpflaster. Ebenfalls konnte sie die Bilder des
Schulprojektes überreichen, die Siggi mit nach Berlin nimmt. Vielen Dank Yvonne, eine super Idee!

(An dieser Stelle möchte ich gesondert darauf hinweisen, dass Bilder von Kindern gemalt und an
mich gesandt werden können.
Schreiben Sie mich an: infos@steuerschmiede-berlin.de. Danke!)

Zwischenzeitlich organisierte Axel eine Unterkunft bei einem Bekannten. Reiner , der das Auto fährt, hatte
etwas Schwierigkeiten, die beiden Fußgänger zu finden, nachdem sie sich von der Domplatte in Richtung
Mc Donalds entfernt hatten – kein nennenswertes Problem, wenn man fremd in einer Stadt ist. Reiner
musste ja nicht laufen :-).

Hauptsache sie trafen wieder aufeinander. Reiner fuhr die beiden getrennt zu ihrem Betimmungsort, da
immer nur eine Person wegen der Zuladung (Kamera, Gepäck, Schlafsäcke, Zelt usw.) Platz in dem Fahrzeug
hat.

Sie bekamen ein kleines Zimmer im dritten Obergeschoß zugewiesen. Axel „darf“ in dem Bett schlafen, da
auch er mit Blasen und Muskelschmerzen zu kämpfen hat. Man muss bedenken, dass er jeden Tag die
schwere Kamera mit sich führt.

Siggi´s Balsen klingen langsam ab. Er und Reiner schlafen am Boden. Siggi meint - Hauptsache trocken. Wir
stimmen ihm zu und sind froh darüber.

Wir wünschen den drei Weggefährten eine gute Nacht und sind auf den morgigen Bericht gespannt.

Der Tag verlief (fast) ohne besondere Vorkommnisse.

Fazit:

Wetter: Regen bei 5 Grad, Pannen: Eine kleine ;-), Blasen: Bei Siggi klingen sie ab, Axel hat noch damit zu
kämpfen, Übernachtung: Ja.

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Mi
25
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Brühl)

 

Mittwoch, 25.09.2009 03. Tag
18:30 Uhr

Anruf von Peter Klis, dass er wohlbehalten zu Hause angekommen ist und sich das Tagebuch auf der Homepage angesehen hat. Von seiner Seite aus keine Beanstandung ;-).

20:00 Uhr

Der langersehnte Anruf von Siggi.

Heute morgen um 09:00 Uhr starteten die drei Weggefährten bei drei Grad, Regen, naßkalt, auf ihre dritte Tour von Euskirchen nach Brühl. Die Besetzung wie gehabt, Siggi und Axel zu Fuß, Reiner als Fahrer des Begleitfahrzeuges.
Siggi hatte mit seinen zwei Blasen zu kämpfen, wobei eine schon fast ausgetrocknet ist, der Muskelkater in den Waden schwand mit zunehmender Erwärmung des Körpers.

Gegen 12:30 Uhr traf das Trio in Weilerswirst/Groß-Vernich im Restaurant „Zur Burgschänke“ ein. Siggi fragte die Inhaberin, Frau Leiendecker, ob der Verzehr des mitgebrachten Essens erlaubt sei. Frau Leien-decker hatte keine Einwände, servierte kostenlos Kaffee und bat den Gästen sogar eine Übernachtung an.

Die Drei lehnten ab, da die Ortschaft nicht als Etappenziel geplant war.

Siggi nahm sich vor, das Restaurant zusammen mit Ehefrau Elfi nach der Rückkehr aus Berlin aufzusuchen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung besannen sie sich wieder auf ihren Weg und maschierten in Richtung Brühl, wo sie gegen 15:30 Uhr eintrafen.

Gleich am Ortseingang von Brühl wurden sie von Murat, dem Pächter einer Tankstelle, begrüßt. Er hatte die Wanderer erkannt und spendierte sofort und ohne nennenswerte Widerrede zwei Kaffee.

Anschließend begaben sich die drei zur Stadtverwaltung in Brühl, wo ihnen ebenfalls ein Asylantenheim als Unterkunft angeboten wurde.

Da Siggi bereits im Vorfeld ein Angebot zur Übernachtung hatte, wartete er mit seinen beiden Gefährten bei dem Asylantenheim, bis er von Rudi Giefer gegen 18:30 Uhr abgeholt wurde.

Die Reise (nun im bequemen Pkw) ging nach Kerpen, wo die beiden von Iris Giefer-Gans erwartet wurden. Siggi gestand, dass er ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen beiden Begleitern hatte.

Nun kann er sich bei Iris und Rudi Giefer nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen. Eine warme Mahlzeit, ein heißes Bad und bei gemütlichem Zusammensein ein Gläschen Rotwein sei dem mutigen Mann gegönnt.

Der Sponsor der heutigen Übernachtungsmöglichkeit:

Usergrafik Viniferia - Genusswelt Wein GmbH
Hauptstraße 226, 50169 Kerpen
Tel.: 02273 - 9 49 99 00
Fax.: 02273 - 9 49 99 04

Bleibt zu hoffen, dass Siggi morgen keinen Kater mitschleppen muß. :-))

Morgen wird Siggi von Rudi wieder nach Brühl gebracht.

Somit verlief Tag drei der Reise durchaus zufriedenstellend.

Wetter: Regen bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: 2, Übernachtung: Ja

Interview WDR5

[youtube jgOTXyHiJMo]

Interview bei StarFM

[youtube T4WzPmgIfFc]

Netter Gruß nach Kölle
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Di
24
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Euskirchen)

 

Dienstag, 24.09.2009 02. Tag

Das Team hatte eine ruhige und erholsamer Nacht. Peter Klis gab ein deftiges Frühstück aus und so konnte man frischgestärkt kurz nach 10:00 Uhr in Richtung Euskirchen aufbrechen. Die Temperatur betrug + 3 Grad, es war bewölkt.

Usergrafik Auch heute wichen Siggi und Axel wieder von der gesteckten Route ab, was die ursprünglich geplante Strecke wiederum um 6 bis 8 Kilometer verlängerte.

13:10 Uhr

„Siggi hat gerade angerufen. Er ist heute morgen nach dem Frühstück ziemlich pünktlich gestartet. Sie befinden sich jetzt auf halber Strecke in Kommern an einem großen Rewecenter, machen Pause bei einer Tasse Kaffee und verzehren die mitgeführten Verpflegung.

LG Elfi“

Gegen 16:30 Uhr kamen die Wanderer am Ortsschild Euskirchen an, wo sie an einer Tankstelle auf den Anruf von Radio Euskirchen warten, um ein Interview zu geben.

Insgesamt sind sie heute 26 – 28 km gelaufen. Sie konnten sich eine Übernachtung in einem Asylantenheim sichern.

21.07 Uhr

Anruf von Siggi, dass der Tag gut verlaufen ist, zwischen Rockendorf und Euskirchen wurden sie von Kindern gegrüßt, die ihnen in einem Schulbus entgegenkamen.

Er konnte ein heißes Bad nehmen, was dem Muskelkater zu Gute kam. Wir sind froh, dass sie auch diese Nacht nicht unter freiem Himmel verbringen müssen.

Sie sind in dem Asylantenheim gut aufgenommen worden, eine Frau ermöglichte ihnen, die mitgebrachten Würstchen zu wärmen und spendierte noch Hähnchenschenkel, eine sehr schöne Geste.

Wenn das so weitergeht, werde ich noch neidisch ;-).

Kleine Veränderung im Team:

Peter Klis fuhr nach Ankunft in Euskirchen mit dem Zug nach Hause und wird am Mittwoch nächster Woche vorraussichtlich wieder auf die Gruppe treffen. Das war keine Überraschung, es war im Vorfeld bekannt. Solange wird Reiner Beutler das Auto von Peter Klis fahren…

Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ein paar mehr, Übernachtung: Ja
Radio Euskirchen

[youtube cK7X3hlQBN4]

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

wfsg.3cast.net

Mo
23
Mrz '09

Weg für soziale Gerechtigkeit (Kall)

 

Montag, 23.09.2009 01. Tag

Während des Wochenendes trafen Axel Kahlhorn (Dokumentarfilmer), Peter Klis (Fahrer des Begleitfahr-zeuges) und Reiner Beutler (Beifahrer) im Hause Elfi und Siggi Kurtz ein.

Am Sonntagabend erfolgte bei einem Gläschen die letzte Besprechung, bevor das Team am Montag gegen 04:00 Uhr in den neuen Tag startete.

Das gemeinsam Früstück fand um 07:00 Uhr statt, da sich bereits ab 08:00 Uhr die Medienvertreter von SAT1, WDR, der Kölnischen Rundschau usw. einfanden. Es folgte Interview um Interview…

Usergrafik Noch ein Abschiedskuss von Elfi, dann geht´s los…

Endlich, um 10:30 Uhr konnte das Team bei miserablem Wetter (eisiger Sturm und Schnee) den Start zum Weg der sozialen Gerechtigkeit angehen.

„Hallo ihr Lieben,

Siggi ist mit einer halben Stunde Verspätung durch den Presserummel, frohgemut gestartet. Er läßt euch alle herzlich grüßen und ist froh, dass es endlich losgeht!
Ich würde mir wünschen, dass das Wetter es bald wieder besser mit ihm meint. Hier sind eisige Tem-peraturen und es ist sogar Schnee angesagt.
Aber…Siggi packt das! Ich weiß, was er sich vornimmt hält er durch. Was soll ich sagen…er zieht das durch!

GLG Elfi“

Peter Klis und Reiner Beutler starteten das beladene Fahrzeug, Siggi und Axel begaben sich auf Schusters Rappen, wobei Axel seine Kamera für den Dokumentarfilm zu schleppen hatte.

SAT.1 begleitete das Duo bis 12:30 Uhr. Die Fußgänger mussten aufgrund des Wetters mehrere Pausen einlegen.

Es folgte eine lange, lange Informationspause…

„Hier gießt es in Strömen und der Sturm, der seit heute morgen weht, wird immer stärker. Ich bin froh das Siggi erst mal bergab wandert… Ich hoffe sie finden ein Quartier, bei dem Sturm bleibt kein Zelt stehen.
Bin dann gleich weg bis heute abend. Also nicht wundern, wenn man nichts hört von mir.

LG Elfi!“

Endlich, 17:30 Uhr, meldete sich Peter Klis bei mir. Er stand mit dem Pkw am Orteingang Kall und wartete auf Siggi, Siggi´s Handy schien nicht zu funktionieren. Was tun?

Laut Plan sollte Siggi in Kall/Wallenthal einlaufen. Google zeigte mir jedoch, dass es sich um zwei Ort-schaften handelte, die 4 km auseinander lagen. Aufgrund der Kilometerangabe im Plan dirigierte ich Peter nach Wallenthal.

18:47 Uhr, Elfi meldet, dass sich die vier in Kall wieder gefunden haben.

Es stellte sich heraus, dass zuvor abgesprochen war, dass Siggi eine andere Route laufen wird, um mehr Menschen erreichen zu können, also ca. 26 km. Im Eifer des Gefechtes ging das wohl unter. Peter Klis stand am falschen Ortseingang.

Radio Euskirchen war in Kall anwesend und konnte die Fußgänger nicht antreffen. Sie schafften es jedoch einen Telefonkontakt herzustellen und Siggi auf diesem Weg kurz zu interviewen. Die Ausstrahlung erfolgt morgen, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr.

„Hallo zusammen,

also Siggi und seine Begleiter sind gesund, wenn auch durchgefroren am ersten Etappenziel angekommen.
Auch eine Unterkunft haben sie gefunden.

LG Elfi“

Das war die erfreuliche Nachricht des Tages, der Inhaber der „Eifelpension Schabesta”, hat dem Quartett ein Doppelzimmer anboten, jeweils zu fünf Euro, incl. Dusche. Na, wir sagen herzlichen Dank.

Wir können gleich noch einen draufsetzen ;-). Siggi kennt den Besitzer und konnte zwei Doppelzimmer zu den gleichen Konditionen aushandeln. Wir sagen noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung.

Usergrafik Eifelpension Schabesta , Hüttenstraße 63a, 53925 Kall, Tel.: 02441/771515. Also, wenn in Zukunft jemand in Kall ein Zimmer braucht…

Wir freuen uns, dass der Tag doch noch einen glücklichen Ausgang fand. So können sich Siggi und Axel wieder aufwärmen. Wir wünschen den vier eine angenehme Nachtruhe. Siggi muss allerdings noch seine erste Blase versorgen…

Morgen früh um 10:00 Uhr babsichtigt das Quartett wieder aufbrechen.

Fazit:

Wetter: Eisiger Wind, Schnee, Pannen: 3, Blasen: 1, Übernachtung: Ja

Link:

WDR Aachen

[youtube i1aI-H97viU]

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß nach Hagen
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Fr
23
Jan '09

Weg für soziale Gerechtigkeit Etappenziel Berlin

Hallo an alle Berliner,

Weg für soziale Gerechtigkeit

Weg für soziale Gerechtigkeit

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer.

Der Sozialabbau nimmt immer menschenunwürdigere Züge an.
Der Armutsbericht spricht eine deutliche Sprache.
Kinderarmut, Armut im Alter, Hartz IV, Arm trotz Arbeit diese Themen betreffen immer mehr Menschen in unserem Land.

Wir wollen aufmerksam machen auf die Nöte die jeden schneller als je zuvor treffen können.

Die Aktion: Weg für soziale Gerechtigkeit

Am 23.03 09 diesen Jahres treten Siegfried Kurtz und L.M.A Agricola zu Fuß den Weg von Hellenthal (NRW) nach Berlin an, um auf die wachsende Armut und Not in Deutschland aufmerksam zu machen. Sie starten nicht mit leeren Händen, denn bei ihrer Ankunft werden die Beiden eine Unterschriftensammlung im Bundestag abgeben.

Eines der Etappenziele an denen übernachtet werden soll ist Berlin.

Derzeit gibt es in Berlin weder eine Anlaufstelle, noch eine gesicherte Übernachtung.

Um so mehr erfreut es mich über das Blog Sozialkampf.wordpress.com über die Existenz von Berlin-Blog.de erfahren zu haben.
Vielleicht kann und mag jemand persönliche Vorschläge machen, wie man in Berlin einen Empfang veranstalten könnte.
Ich finde schon daß es auf jeder Etappe etwas zu feiern geben sollte.

Die Aktion ist so ausgelegt, daß keine Unterstützung von Parteien geduldet wird.
Wortmeldungen von mindestens einer Partei, diese Aktion zu fördern gab es schon, dies wurde jedoch abgelehnt.
Es ist eine reine und überparteiliche Aktion von Bürgern. Leider ist dementsprechend die Bordkasse leer, kennt man ja.

Vielleicht kann jemand für die, mittlerweile zwei Personen, die den Weg zurücklegen eine Übernachtungsgelegenheit in Berlin vorschlagen.
Die Beiden sind sogar bereit für die Durchsetzung der Aktion im Zelt zu übernachten. Hoffe mal es läßt sich besser richten.

Die Ankunft in Berlin ist am 23. April 2009. Würde mich freuen wenn es in Berlin eine gute Unterstützung durch zahlreiche Bürger gäbe.

Netter Gruß nach Berlin
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Mo
15
Sep '08

Toiletten in Berlin

Die Hauptstadt Berlin ist ein beliebtes Reiseziel bei Jung & Alt.
Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Reichstag, Alexanderplatz und weitere Touristenziele ziehen viele Menschenmassen an, hier saubere & kostengünstige Toiletten zu finden ist oft schwer. Berlins größter Toilettenbetreiber ist die Wall AG, für die einmalige Besuch des Klos werden meist 0,5€ fällig. Die so genannten “Citytoiletten” sind kleine moderne Klohäuschen an belebten Plätzen, meist Behindertengerecht und selbstreinigend.

In den meisten Berliner Curry/Döner Imbissen ist eine Toilette vorhanden, doch ist es nicht Ratsam diese auf zu suchen.
Die meisten Hotels in der Berlin-Innenstadt haben sehr anspruchsvolle und kostenlose Toiletten. Bei Fastfood-Ketten wird oft ein kleines Endtgeld fällig.
Ansonsten sind die Berliner Einkaufscentren sehr oft mit einer guten Toilette ausgestattet.

Mi
20
Aug '08

Peinlich, peinlich!

PISA ist in den großen Redaktionen angekommen (und Verblödung bzgl. DDR-Wissen auch), wie diese Screenshots beweisen:

harhar2.gif
Oh, Erich!

Sa
22
Mrz '08

Kaffeerösterei Mavey

mavey ist eine Tochtermarke des traditionellen Familienunternehmen und der Premium-Gastronomie-Kaffeerösterei Steudte-Kaffee , das handgeröstete Kaffees wie zu Omas Zeiten anbietet, dabei jedoch auf hochwertige Produkte aus ökologisch einwandfreiem Anbau und fair gehandelten Preise aus den Importländern Wert legt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine Vielzahl interessanter und edler Kaffeesorten aus nahezu allen Regionen der Welt!

Was ist bei uns anders? Fast alle Großröster rösten Kaffee nur 3-6 Minuten im Heißluftverfahren! Das bringt zwar mehr Gewinn, da der Kaffee nur wenig an Gewicht verliert; in der kurzen Zeit kann Kaffee seine Aromen aber nicht voll entfalten, so dass kein optimales Geschmacksergebnis erzielt wird. Spätestens wenn der Kaffee etwas abkühlt, macht sich dies bemerkbar, da er dann sauer oder bitter schmeckt und teilweise ungenießbar wird.

Nicht so mavey-Kaffee! Dieser wird im aufwendigen Trommelröstverfahren 16-20 Minuten geröstet. Dabei verliert er zwar bis zu 20% Gewicht, ist aber bekömmlicher, besonders ergiebig und Sie können das reine Kaffeearoma genießen! Den Unterschied werden Sie deutlich schmecken!

Kaffee ist ein Naturprodukt, das seine ca. 800 Aromen nicht nur während des Röstens sondern auch danach entfaltet. Daher braucht der Kaffee noch eine kurze “Erholungspause” und bietet erst ab 24 Stunden nach dem Rösten den perfekten Genuss! Aus diesem Grund wird mavey-Kaffee nach Auftragseingang geröstet.

Durch die Röstzeit von bis zu 20 Minuten wird mavey-Kaffee optimal “durchgeröstet” und ist daher sehr ergiebig. Sie benötigen, je nach Kaffeesorte und Maschineneinstellung, bis zu 30% weniger Kaffee und erleben trotzdem edlen Kaffeegenuss!

Die lange Röstdauer sowie das besondere Röstverfahren sorgen dafür, dass Säuren und vor allem Bitterstoffe weitestgehend abgebaut werden. Mavey-Kaffee ist daher besonders magenfreundlich und bekömmlich und “kippt” nicht oder wird bitter beim Abkühlen!

Mi
5
Dez '07

Marashiva ist jetzt Berlinerin…

Marashiva
mara_n011.jpg
…oder auch nicht. Denn sie ist ja keine gebürtige Berlinerin. Sie kommt aus der Nähe von Köln und ist fast 20 Jahre alt. Seit Anfang November wohnt Sie aber nun im Stadtteil Wilmersdorf und versucht ihre Gesangeskarriere gerade hier in Berlin nach vorne zu bringen und sich eine neue Zukunft aufzubauen.
Mit dem Duo Jornada del Sol hat sie vor kurzem den Titel “Want You Bad” veröffentlicht, der Marashivas Liebe zur Black Musik am besten zeigt. www.myspace.com/oceanlounge

Auch jetzt am ersten Dezember-Wochenende, bei dem es hieß Berlin mit Freunden zu erkunden, fokussierte sich der Sender JAMFM als Lieblingssender.
Wegen dem schlechten Wetter machte man dann die Kneipen in Friedrichshain und am Prenzlauer Berg unsicher.
Nun heisst es in den nächsten Wochen für Marashiva, ihr neues Album vorzubereiten und … einen Job oder vielleicht sogar einen Ausbildungsplatz in Berlin zu finden. Da weiß sie aber noch nicht genau, was es sein soll. Vielleicht die Event-Branche oder in einer Werbeagentur.
Ihr größter Wunsch wäre auf jeden fall ein Praktikum oder eine Ausbildung bei MTV/Viva oder Universal.
Da das Musikbusiness heute sehr schwierig geworden ist, möchte sie auf jeden Fall es festes Standbein haben.
Mit einem Erfolg kann viel auf einmal kommen, aber genauso schnell wieder weg sein. Das weiß sie. Auch schon mit 19.