Archiv für den Monat: April 2016

Kids Camp Americas englisches Ferienprogramm gibt es im Sommer 2016 wieder in Berlin! Unsere Sprachcamps sind die perfekte Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche die Spaß haben und gleichzeitig Englisch lernen wollen. Kinder zwischen 5 und 13 Jahren nehmen an unserem regulären Sommercamp teil – englischsprachige Ferienspiele mit Sport, Spiel, Liedern, Ausflügen und vielen mehr. Für Jugendliche ab 14 Jahren bieten wir einen Sprachkurs an, der Englischkenntnisse für die Schule vermittelt.

Für die Anmeldung zum Englischprogramm besuchen Sie http://www.kidscampamerica.com/de.  Wir freuen uns darauf euch bei unserem Sommercamp in Berlin dabei zu haben.Sommerferienprogramm Berlin

Dienstreisen

Dienstreisen absetzen, aber wirklich vorteilhaft!

Trotz des modernen Internets und seinem schnellen Datenverkehr bilden Dienstreisen weiterhin einen beträchtliche Bestandteil der Arbeit. Zu dem Umstand, dass persönlicher Kontakt einfach nicht zu ersetzen ist, trägt auch das Finanzamt bei.

Eine Dienstreise im Fiskus-Auge

Eine Reise muss bei beispielsweise Freiberuflern den gewöhnlichen Arbeitsinhalten und bei Angestellten den Interessen des Arbeitgebers entsprechen. Dazu gehören meistens Montagearbeiten, Kundenbesuche, Messe- und Ausstellungsbesuche oder Teilnahmen an Kongressen und oder Tagungen. Die Zwecke variieren von Studienfahrten und Expeditionen bis hin zu Klassenfahrten und Ausflügen im Falle von Lehrern oder Pädagogen. Die Ausgaben dürfen in der Steuererklärung als Werbungskosten angeführt werden. Zur steuerlichen Belastung zählen Reisenebenkosten, Verpflegungsmehraufwendungen oder, sofern kein Dienstwagen verwendet wurde, Übernachtungs- und Fahrtkosten. Sollte der Arbeitgeber einen Gehaltsaufschlag für die Reisetage (bei Monteuren die „Auslöse“) gewähren, der Reisenebenkosten und Verpflegungsmehraufwand abdeckt, darf die Dienstreise nicht in der Liste der Werbungskosten vorkommen so das Dresdner Reisezentrum – Lufthansa City Center. Vereinfach gesagt, alles was der Arbeitgeber indirekt oder nicht direkt bezahlt, kann im beruflichen Interesse als Werbungskosten aufkommen.

Beruflich mit dem Privatwagen unterwegs

Personen, die Dienstfahrten mit dem Privatfahrzeug bestreiten, fallen in einen viel diskutierten Bereich, da hier pauschal nur zwei Möglichkeiten bestehen, die persönliche Steuerlastung zu senken. Der individuelle Kilometer-Kostensatz und die Kilometer- oder Dienstreisepauschale, nicht zu verwechseln mit der Pendlerpauschale.

Der Fiskus veranschlagt bei der Dienstreisepauschale bei einem privaten Pkw pro Kilometer 30 Eurocent, bei Krafträdern, wie z.B. Motorrädern oder Mopeds werden nur 20 Eurocent vom Steueraufkommen rückerstattet. Die Dienstreisepauschale, nicht verfügbar für Fahrradfahrer, erlaubt anders als die Pendlerpauschale, dass jeder gefahrene Kilometer gilt.

Der individuelle Kilometer-Kostensatz lohnt sich gerade bei Privatfahrzeugen, die sowohl im Unterhalt als auch in der Anschaffung mehr kosten, ist jedoch bezogen auf die Geltendmachung der Kosten weitaus komplexer. Es empfiehlt sich, ein Fahrtenbuch zu führen, da dies das Finanzamt im Regelfall erwartet. Im Fahrtenbuch sollte eine Listung aller das Fahrzeug betreffender Kostenarten sein, wie z.B.:

•Benzinkosten der Dienstreisen
•Reparatur und Instandhaltung
•Parkplatz- oder Garagenmiete
•Versicherungen
•Kfz-Steuer
•Absetzung für Abnutzung

Um einen individuellen Kostensatz zu seinen Kilometern in der Steuererklärung anzugeben, bei dem alle Kosten belegbar sind, gilt es, die Summe aus den gesamten Kosten durch die gefahrenen Kilometer des Jahres zu teilen. Beispiel: Die Gesamtkosten von 12.000 Euro durch 40.000 Kilometer im Jahr geteilt, sind 0,3 (30 Eurocent). Dieses Ergebnis multipliziert man nun mit den gefahrenen Kilometern der Dienstreisen. Also 0,3 Eurocent x 25.000 gefahrene Kilometer = 7500. Also ist 7500 Euro der Betrag, den man in der Steuererklärung angibt.

Steuererleichterungen bei Dienstreisen

Nach Betrachtungsweise des Finanzamtes ist eine Dienstreise erst nach 8 Stunden eine Dienstreise, unabhängig der gefahrenen Dienstkilometer. Ab diesem Zeitraum dürfen für Essen und Trinken pauschal 12 Euro abgesetzt werden. Bei einer mehrtägigen Dienstreise dürfen laut des Dresdner Reisezentrums City Center Business Travel von Lufthansa, selbst wenn Hin- und Rückreise keine 8 Stunden dauern, je 12 Euro abgerechnt werden.

Seit 2014 gilt für Arbeitnehmer, die die ersten 48 Monate im Beruf sind, die unbegrenzte Absetzung der Übernachtungskosten als Teil der Werbungskosten, danach gilt ein Maximum von 1000 Euro pro Monat. Freiberufliche und Selbständige müssen selbst ihre Übernachtungskosten belegen. Der Fiskus erlaubt Arbeitnehmern, die sich dienstlich viel im Ausland aufhalten, ihren Mitarbeitern Pauschalbeträge, die steuerfrei sind und von 20 bis 300 Euro je Aufenthaltslänge variieren, abhängig vom Ort des Einsatzes auszuzahlen.

Parkgebühren, Straßenmaut, Eintrittskarten für Bus und Bahn, Reisegepäckversicherungen oder Schadensersatz von einem eventuellen Verkehrsunfall dürfen in der Steuererklärung mit angegeben werden, ebenfalls dienstliche Telefonkosten. Nach mehr als einer Woche Dienstreise dürfen Kosten eines Privatgespräches mit Zuhause angegeben werden, sofern dieses nur 15 Minuten dauert.

Verknüpfung von Urlaub und Dienstreise

Seit der Bundesfinanzhof entschieden hat, dass anteilige dienstliche Reisekosten bei einer Untergrenze von etwa 10% absetzbar sind, kann bei einer beispielsweise zehntägigen Reise, bei der ein Tag beruflich genutzt wurde, dieser als Werbungskosten angeführt werden. Das vollstände Einberechnen eines weiteren Urlaubstages erlaubt der Fiskus umgekehrt wiederum bei einer neuntägigen Dienstreise.

Bei Berufsgruppen wie Freiberuflern und Selbständigen ist es ganz normal, dass Dienst- und Privatreisen oft ineinander übergehen, daher ist der Effekt für sie aus steuerlicher Sicht höher als bei den Arbeitnehmern, da der Arbeitgeber meistens so oder so Dienstreisen für Messebesuche oder Fortbildungskurse bezahlt.

Was ist also die beste Möglichkeit, um steuerliche Vorteile aus Reisen, die verknüpft sind, zu ziehen? Die sorgfältige Aufbewahrung und eindeutige Zuordnung aller Tickets, Rechnungen und Belege. Es empfiehlt sich gleich nach Erhalt des Tickets oder Belegs, auf der Rückseite den jeweiligen Anlass, im Dienst oder privat, zu notieren. Dies erleichtert das Ausfüllen der Steuererklärung deutlich. Dadurch fallen außerdem nicht nur Nachzahlungen geringer aus, es gibt auch schneller Geld vom Staat zurück.

Jung und Alt im Flugsimulator beim Ausleben des Traums Pilot zu sein

Wenn ich groß bin will ich Pilot werden – im JetSim-Flugsimulator in Berlin wurde das für 1 Stunde wahr

Diesen Satz hat fast jeder von uns ein Mal in seinem Leben von sich gegeben! Doch wer konnte ihn denn schon realisieren? Nur die aller-allerwenigstens! Abgesehen davon, konnte natürlich jeder ein paar 100 Euro in die Hand nehmen und sich einen Rundflug in einem Kleinflugzeug oder einem Streckenflug in den Urlaub leisten – aber selbst Fliegen geht da natürlich nicht. Für ganz liquide Artgenossen standen da auch noch die diversen privaten Pilotenlizenzen oder die professionellen Trainingssimulatoren – z.B. von Lufthansa Flight Training – offen. Und das war es dann auch schon!

Trotzdem bleibt so ein Wunsch, egal wie tief im eigenen Unterbewusstsein vergraben, doch immer noch ein klein wenig oder auch sehr lebendig. Manch einer von uns versuchte diese Passion dann am heimischen Computer mit den gängigen Flugsimulator-Programmen, u.A. von Microsoft, auszuleben. Aber nur eine geringe Zahl dieser (Flug-) Simulanten konnte sich mental dermaßen dort rein steigern, um das Virtuelle als nahezu real zu erleben. Außerdem trifft uns alle ja ab einem bestimmten persönlich-variablen Zeitpunkt der volle Ernst des Lebens mit einem bösen harten Leberhaken und zuvor intensiv gelebte Hobbys werden in die Alt-Kleider-Sammlung verlegt – aufgrund von Job, Familie oder wegen der Frustration, dass ein PC-Programm doch nie den eigenen Realismus-Ansprüchen genügt.

Diese Misere haben anscheinend einige unserer Berliner Mitmenschen ebenso erkannt, aber im Gegensatz zu uns auch eine zündende Lösungsidee parat gehabt: „semi-professionelle“ Flugsimulatoren für Privatpersonen und für Firmen-Events. Natürlich wurde dies auch erst mit der technischen Entwicklung in den 2000ern möglich und erschwinglich, denn die High-Class-Simulatoren für die Pilotenausbildung kosten immer noch zwischen 15 bis 30 Millionen.

Dadurch, dass ich von meiner Freundin 2015 einen Gutschein für einen Erlebnisflug (60 Minuten) im Flugsimulator von JetSim in Berlin geschenkt bekam, kam bei mir erst der Ansporn hier mal diesen Artikel zu schreiben. Dort würde ich der „Pilot“ eines Airbus A320 sein – ein Mittelstrecken-Verkehrsflugzeug. Es war ein tolles Erlebnis und ließ die Flugbegeisterung in mir wieder richtig lebendig werden. Ich wurde sehr freundlich empfangen und bei einem leckeren Kaffee wurde mit dem Instruktuer bei einer Vorbesprechung mein persönliches Flugprogramm „diskutiert“. Ich wollte anstelle von mit gestarteten Ich im Flugsimulator von JetSim in BerlinTriebwerken auf der Startbahn, lieber an der Fluggastbrücke vom BER beginnen, die Triebwerke starten und dann zur Startbahn rollen. Nachdem mein „JetSim-Fluglehrer“ – er (Daniel) würde mein Co-Pilot sein – alles vorbereitet hatte, gingen wir ins Cockpit… WOOOW – sieht echt toll aus und wirkt für mich als Nicht-Pilot sehr realistisch!!! Dann gings mit der Erklärung aller Knöpfe und Schalter los und ich war froh, dass ich zumindest ein paar % des Erklärten behalten konnte – sehr umfangreich, aber verständlich und noch interessanter! Als ich das erste Mal simuliert los fuhr dachte ich im anfänglich wirklich, dass sich die Kiste bewegt, aber – Daniel sagt – diesen Streich spielt fast jedem Gast das eigene Gehirn. Wir sind dann von Schönefeld nach Tegel geflogen, danach noch einen Rundflug über Miami und zum Ende ein Flug vom aktuellen Hongkonger Flughafen zum alten bereits geschlossenen Kai Tak. Was für ein Anflug! Da muss man zum Ende nochmal alle Konzentration im Schädel bündeln, wenn es bei der Landung in einer Kurve an Bergen entlang, ganz dicht über die Häuserdächer geht und, kaum aus der Kurve kommend schon landend, richtig nervenaufreibend wird. Verblüffend war, dass ich – zumindest bei den beiden ersten „einfacheren“ Flügen – durch die gute Erklärung von Daniel alleine steuerte und landete. Das hätte ich mir nie gedacht. Bei der Verabschiedung bekam ich noch meine *lach* „Simulator-Lizenz“ mit dem Foto von mir darauf: schöne Erinnerung und ein beeindruckendes Erlebnis, was ich jedem empfehlen kann!

Die Idee Flugsimulatoren für die Allgemeinheit anzubieten hat sich anscheinend – zumindest in Deutschland – rum gesprochen. Denn mittlerweile gibt es in fast jeder deutschen Großstadt mindestens ein derartiges Unternehmen. Wie man auf den ganzen üblichen Erlebnisportalen (z.B. Jochen Schweizer) sehen kann, lümmelt sich dort einiges, was sich mal zu Recht und mal weniger Flugsimulator-Erlebnis nennen kann. Aber schon schön, dass fast jeder in diesem Land jetzt mal der Captain sein darf! Ich kann jetzt zwar nicht detailliert über viele andere Simulator-Anbieter urteilen, aber das Erlebnis eines Freundes, den ich mal zu einem weiteren Berliner Flugsimulator begleitete, war im Vergleich zu meinem auf jeden Fall nicht so individuell und abwechslungsreich. Deshalb findet diese Firma hier von mir auch keine namentliche Erwähnung. Aber wer den Unterschied nicht kennt, hätte trotzdem ein schönes Erlebnis dort gehabt – ich kannte ihn halt nur… 😉

Auf jeden Fall ist es mal wieder beeindruckend, was Berlin alles so zu bieten hat. Jetzt halt auch die Möglichkeit den Satz „ich will Pilot werden“ virtuell Realität werden zu lassen. Ich danke JetSim und Daniel für diese bewegende Erfahrung!

Pilot sein und selbst bei JetSim landen

http://jetsim.de/

http://jetsim.de/ueber-jetsim-flugsimulation/der-jetsim-flugsimulator-berlin/