Archiv für den Monat: September 2015

Guerilla Gardening ausgeführt

Guerilla Gardening

Was treibt die Berliner auf die Straßen, oft zu nächtlicher Stunde, um in allen Winkeln und Ecken der Stadt zu gärtnern? Handelt es sich um eine neue Welle „zurück zur Natur“ oder ist es schlicht der Überdruss am ewig gleichförmigen Einerlei der städtischen Begrünungskultur?

Wildes Grün

Das Guerilla Gardening ist nicht neu, es knüpft an eine amerikanische Bewegung der siebziger Jahre an, als man mit wildem Grün in den Städten eine politische Haltung zeigen wollte. Die Gartenpiraten entwickelten spezielle Samenbomben, die auch in Berlin für das Keimen von Stiefmütterchen, Primeln oder Sonnenblumen sorgen. Wer sich auskennt sammelt die Samen bei ländlichen Streifzügen, der rest kauft in der Gärtnerei oder im Internet die gewünschten Samentütchen. Und dies an unscheinbaren Plätzen in Hinterhöfen oder auf Verkehrsinseln, die oft einen trostlosen Anblick bieten. Allerdings schmuggeln sich neben Blumen gelegentlich Cannabispflanzen in den Stadtpark, deren weiterem Gedeihen die Polizei ein schnelles Ende bereitet. Abgesehen davon sind die Berliner scheinbar ganz wild darauf, ihre Stadt illegal zu verschönern.

Kämpfer mit Spaten und Gießkanne

Egal wie die Motivlage der einzelnen ist, es sind mittlerweile viele, die sich dem unerlaubten Gärtnern angeschlossen haben. Für manche mag es stiller Protest gegen die Umweltzerstörung sein, andere haben vielleicht Lust am Übertreten der Verbote und wieder andere sind ganz normale Bürger, die eine blühende Umgebung einfach schöner finden. In jedem Fall sind die Ergebnisse oft sehenswert und bei einem Streifzug durch einige Stadtteile Berlins lassen sich grüne Entdeckungen machen, die vor einigen Jahren nicht denkbar waren. Mini-Gärtchen mit blühenden Blumen, verstreut einige Salatpflanzen, Zucchini oder Kapuzinerkresse, Knöterich, der sich an hässlichen Mauern hochrankt.

Künstler lieben das Projekt ebenfalls, es tauchen immer mehr Moos Graffitis an Berliner Hauswänden auf, eine neue Variante der Street Art, ökologisch einwandfrei. Im Prinzip ist aber Guerilla Gardening mehr Gartenarbeit als Kunst, obwohl sicher einige Berliner einen künstlerischen Anspruch damit verbinden. Große Vorbilder, wie die 7000 Eichen in Kassel von Beuys oder „Das Parlament der Bäume“ an der Berliner Mauer mögen hier anregend sein.

Botschaft Natur

Eine bunte Pflanzenvielfalt und viel Grün hebt die Lebensqualität einer Großstadt. So sind in Berlin brache Flächen mittlerweile gemeinschaftlich in Gärten umgewandelt worden, mitten in der Stadt. Die Aktivisten der Berliner Guerilla Gardening Bewegung wollen einen Beitrag leisten, ihre Stadt zu begrünen und der Natur mehr Raum zu geben. Ein wenig illegal, vielleicht naiv, aber immerhin ein Beitrag zur Veränderung des Lebensraumes Großstadt.

Also Pflanzt ein!

(Bildmaterial     © Streunkleur Groen (SebastIaan ter Burg/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Tag der offenen Tür – Abbey Road Institute

Abbey Road Studios gründen Bildungsinstitute in Deutschland

  • Die beiden ersten Abbey Road Institute eröffnen in Frankfurt und Berlin
  • Lehrgang für Tontechnik und Musikproduktion beginnt am 26. Oktober 2015
  • Alle Informationen zum Institut und Lehrgang unter https://abbeyroadinstitute.de

In Berlin nimmt das Abbey Road Institute immer mehr Form an und lädt euch zum zweiten Tag der offenen Tür ein, wo die zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung besuchen werden.

Verschaff dir einen Nachmittag lang einen detaillierten Überblick über die Kursinhalte, den Lehrplan, den Bewerbungsprozess und die technische Ausstattung vor Ort und unterhalte dich mit unseren Mitarbeitern direkt über deine und unsere Ansprüche zum Thema Ausbildung am Abbey Road Institute.

Wo: Salzufer 15-16 (Haus B, 1. OG, 10587 Berlin)
Wann: Dienstag, 29 September 2015 von 17-21 Uhr.

 

Über das Abbey Road Institute

Das Abbey Road Institute ist ein neues Ausbildungsinstitut der Abbey Road Studios und beschäftigt sich inhaltlich mit der Musikproduktion und dem Audioengineering. Die Bildungseinrichtung bietet Kursteilnehmern einen attraktiven Mix aus Theorie und praktischer Ausbildung auf höchstem Niveau. Der Lehrplan unterscheidet drei Hauptbereiche: Musiktheorie & Produktion, Audio Engineering & Akustik sowie Management & Musik-Business. Im Rahmen des Lehrgangs wird auf die umfangreiche, technische und richtungsweisende Ausstattung der Abbey Road Studios zurückgegriffen. Dabei lernen die Teilnehmer nicht nur, welches Equipment und welche Technologien es gibt, sondern auch, wie diese optimal eingesetzt werden. Bei der Ausbildung handelt sich um Vollzeitlehrgänge, die über einen Zeitraum von 48 Wochen durchgeführt werden.

Istanbul – Süßwaren vom Bosporus

Baklava

Istanbul – Schnittstelle zwischen Orient und Okzident

Die Stadt, die sich auf beiden Seiten des Bosporus zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer erstreckt, kann auf eine mehr als 2600-jährige Geschichte zurückblicken.

IstanbulEntsprechend groß ist die Auswahl an einzigartigen Sehenswürdigkeiten in der gut besuchten 14-Millionen-Metropole. Moscheen, Gebetshäuser, Residenzen und andere beeindruckende Bauwerke entführen den Besucher in die Antike, in das Mittelalter und zeigen ihm die lebendige Gegenwart der faszinierenden Stadt.

basar

Märkte in Istanbul

Istanbul ist erfüllt von Leben. Am deutlichsten wird das auf den Märkten der Stadt, die mit verführerischen Düften, typischen Köstlichkeiten, einem unglaublich breiten Angebot und einem ganz besonderen Flair bestechen.

marktFarbenfroh präsentiert sich das Angebot, das sowohl Besucher als auch Einheimische anspricht. Man drängt sich durch die Gassen der Märkte, bleibt hier und dort stehen, um etwas näher zu begutachten, lässt sich von der Menge treiben, hält inne, um vielleicht ein wenig zu feilschen – die Atmosphäre dieser Märkte ist anregend und einzigartig. Ein Aufenthalt in Istanbul ohne Marktbesuch ist einfach unvollständig.

Süße Köstlichkeiten in Istanbul

türkisches baklava

Zu den hervorstechenden Spezialitäten Istanbuls gehören die Süßwaren, die seit jeher die Freunde besonderer Leckereien begeistern. Zu den bekanntesten Spezialitäten gehört Lokum, ein süßes Konfekt, das schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. Es besteht hauptsächlich aus Zucker, Stärkemehl, Pistazien, Mandeln und Nüssen. Weitere Zutaten verleihen dem Konfekt besonderen Variationsreichtum, dazu zählen beispielsweise Kaffee, Zimt, Ingwer oder Rosenaroma. Eine weitere Leckerei ist das Güllâç, ein gehaltvolles Dessert aus dünnen Reisblättern, Walnüssen und Granatapfelkernen.

kaffeeBei der Zubereitung spielt aromatische Milch, die mit süßem Rosenwasser versetzt ist, eine große Rolle. Der „Türkische Honig“, Helva, stellt eine Spezialität aus Zucker, Honig und Sesam dar. Baklava ist ein mit Zuckersirup übergossenes Blätterteiggebäck, das mit kleingehackten Pistazien oder Wallnüssen verfeinert wird. Der Muhallebi ist ein Pudding, meist ein Reispudding, der in facettenreichen Kreationen daherkommt und immer wieder auf´s Neue begeistert.

Unterkunft und Gastronomie in Istanbul

Ebenso schillernd und vielseitig wie die Stadt sind auch die Unterkunftsmöglichkeiten von Venere. Das Angebot umfasst luxuriöse Hotels, geräumige Apartments und preiswerte bed & breakfast Unterkünfte. Für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ist eine passende Unterkunft verfügbar. Die Stadt verzeichnet alljährlich mehr als 11 Millionen Besucher, die neben den einzigartigen Attraktionen auch die landestypische Küche genießen.

shop

Das kulinarische Angebot stellt einen Querschnitt der regionalen Kulinarik der gesamten Türkei dar. Als Küstenstadt bietet Istanbul eine große Auswahl an Fischgerichten, jedoch auch vegetarische und Fleischgerichte stehen auf den Speisekarten der Restaurants und Gaststätten. Auch die Marktstände halten ein vielseitiges Angebot an beliebten Leckereien und Street Food bereit.

Baklava in Berlin finden

Wer sich momentan keine Reise nach Istanbul leisten kann, der muss trotzdem nicht auf die köstlichen Baklava Kreationen verzichten. In der deutschen Hauptstadt gibt es mehrere türkische Bäckerein, die die Süßwaren verkaufen. In dem Stadtteil Schöneberg befinden sich viele Konditoreien, darunter Pasam Baklava, die für ihre süßen Spezialitäten bekannt sind.

Bildnachweis: Flickr.com