Archiv für den Monat: April 2009

Weg für soziale Gerechtigkeit (Soest)

Mittwoch, 01.04.2009, 10. Tag

Der Tag begann sehr gut für die Wanderer. Sie haben sehr gut geschlafen und durften um am Frühstückstisch der Familie Dahlhoff
Platz nehmen. Sie wurden fast familiär aufgenommen und behalten sehr gute Erinnerungen an den Bauernhof Dahlhoff.

Der Hellwiger Anzeiger überraschte die Anwesenden um 09:30 Uhr und schoß Fotos am Frühstückstisch und Familienfotos mit
unseren zwei Wanderern. Später befestigte Herr Dahlhoff das von Siggi mitgebrachte Banner gegen die Kinderarmut am Frontlader
des Traktors, worauf es in voller Länge fotografiert werden konnte.

Nach weiteren Fotos zum herzlichen Abschied starteten die beiden Männer gegen 10:45 Uhr zur nächsten Etappe. Wieder haben
Axel und Siggi herzuliche Menschen kennen gelernt, die zu dem Projekt stehen und sie unterstützten. Auch hier ein herzliches
Dankeschön an die Familie Dahlhoff.

Die Presse begleitete Siggi noch bis an das Ortsausgangsschild und machte noch ein „Abschiedsfoto.

Das war der entgültige Start zu seiner 27 Kilometer langen Tour nach Soest. Für Siggi wollte die Stecke heute kein Ende nehmen.
Am Schluss der Tour lief er auf der kerzengeraden B 1 und sehnte sich die Dächer von Soest herbei. Doch die Stecke zog und zog sich,
schien wie ein endloses Band….

Soest – Tausend Jahre und noch kein bisschen alt.

Die Jahrhunderte werden lebendig in den engen Gassen und Winkeln,
formen die Stadt und prägen ihr Bild. Soest atmet Geschichte, schöpft
aus einer reichen Vergangenheit, die bis in die jüngere Steinzeit
zurückreicht.
Dass die „heimliche Hauptstadt Westfalens” zur Zeit der Hanse zu den
wichtigsten Städten Westfalens gehörte, lässt sich an einer Reihe von
imposanten Bauwerken ablesen, z.B. an der Wiesenkirche, die zu den
schönsten spätgotischen Hallenkirchen (1313) Deutschlands zählt.
Im Zentrum der Innenstadt erhebt sich der mächtige romanische Turm
von St. Patrokli, auch „Turm Westfalens” genannt. Fast geduckt wirkt ein
paar Schritte weiter die berühmte Nikolaikapelle aus dem 12. Jahrhundert.
Nur die Fußgängerzone trennt St. Patrokli von St. Petri , der „Alden Kerke”.

Hierbei handelt es sich um die älteste Kirchengründung Westfalens aus dem
8. Jahrhundert. Besonders stolz sind die Soester auf ihre fast vollständig
erhaltene Stadtumwallung.Noch heute kann man auf der alten Mauer zu Fuß
die Stadt umrunden und einen Blick in die grünen Gärten der Altstadt werfen.
Dabei sollte man auch nicht vergessen, dem Osthofentor einen Besuch
abzustatten.

Mehr….

Gegen 16:00 Uhr traf er endlich in der Stadt ein. Ich habe im Internet recherchiert; die Stadt macht einen sehr schönen Eindruck auf
mich. Manchmal bekomme ich beim Schreiben Fernweh.

Kaum in der Stadt gab er dem Soester Anzeiger ein Interview. Um 16:30 Uhr stand das nächste Interview mit der Westfalenpost an.

Erst dann hatte er Zeit, die Idylle der Stadt wahrzunehmen. Axel war mit dem Pkw ggen 15:00 Uhr in der Stadt eingetroffen.

Die Übernachtung war bereits im Vorfeld gesichert. Die Dame, welche ihm bereits die Wanderschuhe gesponsort hatte und nicht genannt
werden möchte, buchte im Domhof ein Zimmer. Auch hier danken wir wieder herzlich.

Das Hotel – Restaurant – Cafe Domhof liegt sehr zentral
und dennoch ruhig am Rande der Soester Innenstadt.

Von hier können Sie Ihre Aktivitäten starten, egal ob
Sie sich für die Soester Geschichte interessieren, einen
gemütlichen Altstadt-Rundgang vorziehen, oder einfach
nur mal zum shopen in die City.
Axel und Siggi möchten es sich heute bequem machen. Das Zimmer hat zwei getrennte Betten, einen runden Tisch, zwei Sessel und
einen Fernseh. Nach dem Essen sehnen sich die beiden Männer fern zu schauen und anschließend rechtzeitig  zu schlafen.

Gegen 18:15 Uhr rief er mich aus dem Hotel an und erstattete Bericht, den ich hier laut meinen Notizen wiedergebe.

Kurze Zusammenfassung:

Anstrengende Tour über 27 Kilometer, drei Interviews.

Wetter: Sonne bei 15 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Ja, Übernachtung: Ja.

Mitteilung von Elfi, 00:40 Uhr:

“Kukksi” plant nächste Woche, Dienstag in Hameln, zusammen mit dem ”tool TV” Siggi entgegen zu fahren und ihn ein Stück zu begleiten.
Sie brauchen Bildmaterial und wollen es uns dann auch überlassen, wenn wir die Quelle angeben.”

Na, das sollte das kleinste Problem sein! Wir möchten ja keinen Ärger ;).

Quelle: http://www.steuerschmiede-berlin.de

Netter Gruß
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

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