Wer von den vielen, vielen Studenten Berlins sich angesichts aktueller Entwicklungen an den Hochschulen (von den gesamtgesellschaftlichen ganz zu schweigen) für das Thema studentische und soziale Proteste insofern positiv begeistern kann, dass er /sie dies (im besten Falle sogar aktiv) unterstützt, gehört in Studentenkreisen ja leider einer Minderheit an. Eine am morgigen Donnerstag stattfindende Infoveranstaltung (mit anschließender Diskussion) mit dem Titel „Protest und Repression. Zur Kriminalisierung studentischer und sozialer Proteste“ ist natürlich offen für alle Interessierten, findet aber wohl (und wieder: leider) den Großteil der Interessenten in eben dieser engagierten Minderheit. Gehen wird es um die Themen: Polizeiliche Repression gegen studentische Protestformen (Björn, AstA FU und Johannes, Soziologie), Prof. Peter Grottian (FU) widmet sich der Bespitzelung des Berliner Sozialforums durch den Verfassungsschutz, von der er auch selbst betroffen war und die AG Kritische JuristInnen (FU) referiert schließlich zu den rechtlichen Hintergründen polizeilicher Maßnahmen und Möglichkeiten politischer Praxis.
Wer sich also zu der oben beschriebene Minderheit gesellen möchte, finde sich um 18 Uhr im Otto Suhr-Institut (Hörsaal A) in der Ihnestraße 21 ein, mit der U-Bahn bis U3 bis Thielplatz.
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Mi
6
Dez '06


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