Ein Projekt mit Straßenkindern aus Peru
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Ein Projekt mit Straßenkindern aus Peru
Dies ist der Titel einer, für den einen oder anderen Neugierigen vielleicht recht interessanten, Ringvorlesung. Na, schon erraten worum es geht? Ja richtig, um die internationale Solidarität. Genauer gesagt um die Perspektiven internationaler Solidarität in Theorie und Praxis.
Die Veranstaltung findet jeden Freitag von 18-20 Uhr im Raum 201 des Lateinamerika-Instituts der FU, welches sich in der Rüdesheimer Str. 54-56 befindet. Leider begann das Ganze schon mit Beginn des Wintersemesters, wovon der Autor jedoch bis jetzt noch keine Kenntnis hatte. So haben die ersten drei Veranstaltungen schon stattgefunden, dennoch stehen noch eine Menge spannender Themen und Referenten aus, eventuell wird auf einige „Highlights“ an dieser Stelle noch einmal gesondert hingewiesen. Am heutigen Freitag wird Christa Wichterich das Thema “Internationale Frauenbewegungen und Global Governance –Partizipation, Transformation und emanzipatorische Potentiale” beleuchten, Zuhörer sind wie auch zu den künftigen Veranstaltungen natürlich willkommen.
Die Vorlesungsreihe wurde in drei thematische Blöcke gegliedert, welche sich an zwei zunächst einführende anschließen. Im ersten Block soll es dann um „Globale Entwicklungsdynamiken- Solidarität in einer asymetrischen Welt“ gehen, der zweite Block widmet sich den „Perspektiven der (internationalen) Solidaritätsarbeit“ und im dritten werden schließlich noch die „Perspektiven der lateinamerikanischen Linken“, aktuell aufgrund mehrerer linker Wahlerfolge in der jüngeren Vergangenheit, Gegenstand der Betrachtung sein.
Für alle, die mehr zum Programm, den Referenten oder den Veranstaltern erfahren will, sollte mal auf www.etheorie.de klicken.
Für alle Interessierten, die mit den Öffentlichen kommen möchten oder müssen, hier die
Verkehrsverbindung: U-Bahn: U3 bis Breitenbachplatz, Bus: Linie 101 bis Rüdesheimer Str.
Nur wer kommt, kann später sagen, er ist dabeigewesen…
Veranstaltet werden soll der braune Spuk am kommenden Wochenende, dem 11. und 12. November, in Räumen der Trabrennbahn Mariendorf. Die Rechtsradikalen inszenierten lange Zeit ein Verwirrspiel um den von ihnen gewählten Tagungsort, zuerst sollte es ein Gebäude des Bezirksamts Reinickendorf sein.
Für viele vielleicht nur schwer nachvollziehbar, aber das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg verurteilte die Trabrennbahn-Betreiber sogar zur Einhaltung des mit der NPD im Juni diesen Jahres geschlossenen Vertrages, nach dem am kommenden Wochenende ein Saal und weitere Räume zur Verfügung zu stellen sind. Widerstand dagegen kündigte der Bezirksbürgermeister von Tempelhof- Schöneberg Ekkehard Band (SPD) an, zugleich forderte er von den Betreibern die Prüfung weiterer rechtlicher Schritte.
Doch der Widerstand formiert sich noch in größerem Umfang, denn alle im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien rufen zum Protest gegen die Neonazi-Versammlung auf. Die Protestkundgebung soll am Samstag um 10 Uhr an der Trabrennbahn Mariendorf stattfinden. In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten, gemeinsamen Erklärung hieß es dazu von den Parteien: “wir sehen nicht schweigend zu, wie die NPD und andere rechtsextreme Organisationen den öffentlichen Raum nutzen, um gegen Menschen anderer Hautfarbe sowie aus anderen Kulturkreisen zu hetzen und die Demokratie mit Füßen zu treten”.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Quelle: www.rbb-online.de
So langsam kommt Klarheit darüber zustande, wer in der nächten Legislaturperiode auf SPD-Seite die Senatorenposten bekleiden soll. Oder, wie in diesem Fall, wer sie nicht mehr bekleidet. Nachdem es unter den drei Senatoren der Linkspartei.PDS bereits eine personelle Umbesetzung gab und, obwohl der Regierende Bürgermeister Wowereit die SPD-Senatoren erst nach dem 18. 11. benennen will, schon Gerüchte über das Verbleiben von Innensenator Körting und Finanzsenator Sarrazin kursieren, dreht sich das Personalkarussell erneut. Aussteigen mussten dabei der Senator für Bildung, Klaus Böger und die Justizsenatorin Karin Schubert (beide SPD).
Während Böger diese Entscheidung auf einer Konferenz vor Schulleiter und Lehrern offenbarte, unterrichtete Schubert am gestrigen Mittwoch ihre Mitarbeiter über ihr Ausscheiden aus der Landesregierung. Für viele kommt dies jedoch nicht sehr überraschend, war doch schon während der Koalitionsverhandlungen mehrmals in der Presse berichtet worden, dass sowohl Böger als auch Schubert ihre Posten wohl aufgeben müssten. Der Bildungssenator war im Zusammenhang mit den bundesweit durch die Medien gehenden Zuständen an der Neuköllner Rütli-Schule sowie seiner Haltung gegen den verpflichtenden Ehtik-Unterricht für alle Berliner Schüler, für die sich im Senat aber keine Mehrheit fand, kritisiert worden. Schubert wurde dagegen die sich in der jüngeren Vergangenheit mehrfach wiederholende Flucht von Häftlingen in Berlin vorgehalten. Der 61 Jahre alte Böger bekleidete das Amt des Bildungssenators bereits seit 1999, die ein Jahr ältere Schubert war erst seit 2002 Mitglied des Berliner Senats.
Erstmals hat in dieser Legislatirperiode mit Klaus Wowereit (SPD) der Regierende Bürgermeister selbst das Recht, die Senatoren zu benennen.



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