Archiv für den Monat: September 2006

Republikaner legen Verfassungsbeschwerde ein

Die rechtsextremistischen Republikaner haben Verfassungsbeschwerde gegen die Drei-Prozent-Sperrklausel fr die Wahlen zu den Berliner Bezirksparlamenten beim Landsverfassungsgericht eingelegt. Die Beschwerde richtet sich unter anderem gegen die Stimmenauszhlung nach dem D’Hondt-Verfahren. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 17. September kamen die Republikaner auf lediglich 0,9 Prozent der Stimmen.

Gelesen in der Berliner Morgenpost

BVG will Fahrpreise erhhen

Der BVG-Aufsichtsrat hat gestern beschlossen, die Fahrpreise zu erhhen. Wie das Gremium mitteilte, wurde diese Entscheidung „deutlich mehrheitlich“ getroffen. Kurz danach sprach sich auch der Beirat der Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) fr eine Erhhung der Tickettarife zum 1. Januar 2007 aus.

Demnach soll der Preis fr einen Einzelfahrschein von 2,10 auf 2,30 Euro, fr die Monatskarte AB von 67 auf 70 Euro und fr das Azubi-Ticket von 26 auf 28 Euro steigen. Das Geschwisterticket soll knftig 17,50 Euro statt wie bisher 16 Euro kosten.
Von den Preiserhhungen verschont bleiben Abonnenten, bei ihnen ndert sich nichts.

Gelesen in der Berliner Morgenpost

Berlin will „Idomeneo“ wieder auffhren

Nachdem die Intendantin der Deutschen Oper Berlin, Kirsten Harms die Auffhrung des Mozart- Werks „Idemeneo“ aus Furcht um Leib und Leben ihrer Mitarbeiter und Zuschauer abgesetzt hatte, huft sich die Kritik gegen ihre Person. Auch Berlins Kultursenator Thomas Flierl (Linkspartei) betonte, er wolle die abgesetzte Oper „Idomeneo“ so schnell wie mglich wieder auf den Spielplan bringen.
Einen Schritt weiter ging der Berliner Vorsitzende des Berufsverband bildender Knstler (BBK) Herbert Mondry, er forderte: „Frau Harms sollte ihren Stuhl rumen“. Der Hallenser Opernintendant Klaus Froboese spricht sich ebenfalls fr einen Rcktritt Harms aus. „Ihr Verhalten ist unprofessionell und deutet auf ein lausiges Management hin“, sagte Froboese heute in Halle.

Gelesen auf SpiegelOnline.de

NPD doch nicht auf You Tube

Gestern hab ich noch gebloggt dass die NPD braune Nachrichten über YouTube verbreitet, und heute schon kann ich berichten dass YouTube darauf reagiert hat und den Rotz gelöscht hat. Man hat der Erich Autorität.

NPD auf YouTube

Dass auch die NPD irgendwann mal das Web 2.0 Zeitalter für sich entdecken könnte ist erstaunlich, wurde doch das so genannte „Weltnetz“ von den nationalen Eierköppen gern als imperialistische Erfindung verpönt.
Ebenso geschehen, benutzt die braune Spezies neuerdings YouTube um seine Propaganda zu verbreiten. Im Nachrichtenformat, stilistisch an der ARD-Tagesschau orientiert, wird das NPD-Fernsehen „Die Woche“ wie könnte es auch anders sein wöchentlich seine „Nachrichten“ über den Äther zu jagen.
Die ersten beiden Testfolgen, die bereits auf YouTube zu sehen sind, geben uns schon mal einen Vorgeschmack, was für antisemitische und ausländerfeindliche Inhalte bemüht werden um Wähler zu gewinnen.
Würde man nicht wissen, dass es jede Menge Blödmänner gibt, die den Scheiß in ihrer Verzweiflung glauben, müsste man sich eigentlich herzlich bepissen vor Lachen.
Nahezu dilettantisch versucht uns da der NPD-Aktivist Marcel Wöll, in das, bei mir jendenfalls nur rudimentär ausgebildete, nationale Gewissen.
Peinlich, peinlich und doch erschreckend.

Wer sich mal anschauen will, was den Mecklenburger demnächst an den Computer holt:

„Die Woche“ vom 10.9.2006
„Die Woche“ vom 17.9.2006

Opern-Inszenierung aus Angst vor Islamisten abgesetzt

Die Deutsche Oper Berlin hat die Mozart-Oper „Idomeneo“ aus dem Programm genommen. Berlins Innensenator Krting habe wegen der Inszenierung Anfeindungen von Islamisten befrchtet. In einer Szene der Inszenierung von Hans Neuenfels prsentiert Knig Idomeneo die abgeschlagenen Kpfe von Jesus, Buddha,Poseidon und Mohammed.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte die Absetzung: „Wir mssen aufpassen, dass wir nicht aus Angst vor gewaltbereiten Radikalen immer mehr zurckweichen. Selbstzensur aus Angst ist nicht ertrglich“ sagte sie gegenber der „Neuen Presse“.
Die Intendantin der Deutschen Oper, Kirsten Harms verteidigte ihre Entscheidung, so habe sie fr die Sicherheit des Publikums und ihrer Mitarbeiter auf der Bhne sorgen mssen.

Gelesen auf Tagesschau.de

Islamkonferenz beginnt in Berlin

In Berlin beginnt heute die Islamkonferenz. Die von Bundesinnenminister Schuble initierte Tagung ist das erste Treffen von Vertretern des Staates und von Muslimen in Deutschland. Die Auftaktveranstaltung beginnt am Mittag im Schloss Charlottenburg.
Mit der Konferenz soll ein Beitrag zur Integration der mehr als drei Millionen Muslime geleistet werden.

Gelesen auf Tagesschau.de

Haile Gebrselassie gewinnt Berlin-Marathon

Haile Gebrselassie hat den 33. Berlin-Marathon gewonnen. Der 33 Jahre alte thiopier lief die 42,195 Kilometer in der Weltjahresbestzeit von 2:05:56 Stunden. Nur knapp, um 1:01 Minuten, verpasste er damit den Weltrekord von Paul Tergat aus Kenia, der am 28. September 2003 den Lauf gewann.

Gelesen auf news.yahoo.com

SPD und Grne reden ber mgliche Koalition

Die Gesprche zur Regierungsbildung in Berlin nach der Abgeordnetenhauswahl gehen heute in die zweite Runde. Am Nachmittag wollen sich die Berliner SPD und die Grnen zu einer weiteren Sondierungsrunde treffen und prfen ob eine rot-grne Koalition in der Hauptstadt mglich wr. Morgen soll das zweite Gesprch mit der Linkspartei gefhrt werden.

Gelesen auf mz-web.de

Scheiß auf die Wahlen!

In der Parteiendemokratie gehts einzig und allein um Machtansprüche. In der Satzung formulierte Absichten weichen nach jeder Wahl dem „Sachzwang“ Kapitalismus. Also Proletarier aller Länder, wiederaneignen und imperialistische Strukturen kaputthauen. Frei nach dem Motto:

Free

denn:

Solidarity

Volksküche im Borchardt

Eine tolle Aktion um gegen die Hartz IV – Gesetze zu protestieren hat sich die Wahlaltanative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit ausgedacht. WASG Sprecher Gerhart Seyfarth rief Berliner Hartz IV Empfänger dazu auf morgen von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr im Edelrestaurant „Borchardt“ zu speisen. Die Zeche, so Seyfarth „sollten Finanzsenator Thilo Sarrazin und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zahlen.“
Das Borchardt gilt derzeit als das angesagteste Berliner Restaurant. Die Prominenz aus Wirtschaft und Politik speist dort gern zu Mittag. Eine Wunderbare Gelegenheit denen in die Suppe zu spucken.

SPD-Wahlhelfer angegriffen

Zwei SPD-Wahlkampfhelfer sind am Freitagabend in Berlin- Marzahn von zwei mutmalichen Mitgliedern der rechten Szene beschimpft und angegriffen worden. Bei dem bergriff wurde einer der beiden 23-Jhrigen schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Als sie beim Plakate-Aufhngen angepbelt worden waren versuchte er mit seinem Kollegen zu flchten. Dabei strzte er, und wurde von den Angreifern mehrfach an den Kopf getreten. Das Opfer kam in ein Krankenhaus. Die 20 und 21 Jahre alten Tatverdchtigen wurden gefasst.

Gelesen auf news.yahoo.com

Muslimisches Fest – 4000 Besucher

Mehr als 4000 Besucher haben nach Angaben des Veranstalters gestern das muslimische Volksfest in Reinickendorf besucht. Das bunte Programm aus Folklore, Popmusik und Comedy wurde vom islamischen Verein Inssan organisiert. Der Kreuzberger Verein steht fr kulturelle Interaktion und setzt sich nach eigenen Angaben fr einen offenen Islam ein.

Gelesen in der Berliner Morgenpost

Bei Schlgerei zugestochen

Die Polizei hat in der Nacht zu gestern in Spandau zwei junge Mnner(17 und 18 ) festgenommen. Die beiden wurden beschuldigt in eine Auseinandersetzung am Oldesloer Weg verwickelt gewesen zu sein, bei der ein 27-Jhriger niedergestochen und schwer verletzt wurde.

Gelesen in der Berliner Morgenpost

Sicherheit in Berlin

Es gibt da eine (von so vielen) EU-Richtlinie. Kurz gesagt regelt diese Richtlinie die Arbeitszeiten von Menschen die im Bereitschaftsdienst arbeiten. So zum Beispiel unsere Jungs von der Berliner Feuerwehr. Diese dürfen ab 2007 dann nicht mehr so ohne weiteres in ihrem 24-Stundenschichten Rhytmus arbeiten wie es aktuell noch der Fall ist (von einigen Ausnahmen mal abgesehen), da dadurch ihre Wochenarbeitszeit viel zu hoch wäre, da mit der neuen Richtlinie auch Bereitschaftszeiten (wenn die Feuerwehrleute z.B. abends auf der Wache „rumsitzen“ und auf Alarme warten), als Arbeitszeit angesehen werden. Das ist ja prinzipiell nicht verkehrt, immerhin ist das für die Feuerwehrleute ja keine richtige Freizeit. Nun muss das Problem also irgendwie gelöst werden. Den 24-Stunden-Rhytmus wollen die Feuerwehrleute eigentlich gerne behalten, groß beschwert hat sich auch niemand wegen der Arbeitszeiten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten da jetzt heranzugehen.

1. Man hält sich nicht an die EU-Richtlinie, was unter bestimmten Bedingungen (z.B. die Mitarbeiter müssen da alle einstimmen) möglich ist.
2. Die Feuerwehrleute bekommen ab und an zusätzliche Freischichten um die Arbeitszeiten auszugleichen
3. Man stellt das Schichtsystem um, so dass die Schichten kürzer werden, und stellt mehr Feuerwehrleute ein, weil die Arbeit ja trotzdem erledigt werden muss.
4. Man stellt das Schichtsystem um, so dass die Schichten kürzer werden, stellt aber keine neuen Feuerwehrleute ein, sondern verteilt die Arbeit anders.

Was ist nun wohl die Lösung die höchstwahrscheinlich zum Tragen kommen wird?

1. Die Feuerwehrleute wurden nicht wirklich mit einbezogen und gefragt was sie wollen, damit fällt diese Möglichkeit flach.
2. Das würde mehr Einstellungen notwendig machen, da die Stadt Berlin aber für ihre Sicherheit (Polizei und Feuerwehr) möglichst kein Geld ausgeben will, fällt das auch flach.
3. Da müssten noch mehr neue Feuerwehrleute eingestellt werden, fällt also auch flach.

Bleibt also 4. Nur wie soll die Arbeitszeit anders verteilt werden? Ganz einfach. Es werden Fahrzeuge auf Dauer außer Dienst genommen, ggf. Wachen geschlossen und Nachts werden weniger Fahrzeuge im Einsatz sein als tagsüber. Und noch einiges mehr.

Fazit: Der Berliner Senat spart bei Feuerwehr immer weiter ein, das Personal wird immer weniger.

Wo soll das noch hinführen? Wie weit soll bei Feuerwehr (und auch Polizei) noch gespart werden?
Sparen muss sein, aber dann bitte nicht über Gebühr in Bereichen die so überaus wichtig sind wie Feuerwehr und Polizei.

Am 11. September ist eine Demonstration der Feuerwehrleute geplant. Weitere Infos: http://www.gdp.de/gdp/gdpbercms.nsf/id/Info_bf_1

Polizei nimmt Mnner nach Hitler-Gru fest

Wegen rechtsextremer Pbeleien und dem Androhen von Gewaltttigkeiten hat die Polizei in der Nacht zum Dienstag zwei junge Mnner aus Hellersdorf und Marzahn (17 und 19) festgenommen. Beide pbelten einen dunkelhutigen Radfahrer an und zeigten den Hitler-Gru.
Als ein 39-jhriger Klner eingriff, zog einer der Neonazis ein Kchenmesser und drohte damit den Mann „abzustechen“.
Der Klner konnte entkommen und alarmierte die Polizei, woraufhin Beamte die beiden Angreifer festnahmen.

Gelesen auf RBB-online.de

Aus Scheiße Gold machen.

Das meint Tom Cruise ganz gut zu können. Er und seine Freundin Katie Holmes haben vor kurzem den ersten Schiss ihrer gemeinsamen Tochter Suri in Bronze gießen lassen und hoffen nun, die Kacke-Statue gewinnbringend an den Mann zu bringen.
Dabei helfen will ihnen David Kesting, Direktor einer New Yorker Galerie. So hofft dieser auf einen Erlös von etwa 30.000 Dollar, wenn die Bronze-Wurst im kommenden Monat bei Ebay versteigert wird. Wie hat er es treffend formuliert: „Ein Bronzeguss des ersten Stuhlgang eines Babys kann eine wertvolle Erinnerung für die Familie sein“. Wenn man ein total bekloppter Scientologe ist, dann wahrscheinlich schon.
Verzapft hat die Scheiße übrigens der Künstler Daniel Edwards, der erst kürzlich mit einer lebensgroßen Statue von Britney Spears, wie sie gerade auf einem Bärenfell ein Kind gebiert, für Aufsehen sorgte

B.B. King

Seit mehr als 50 Jahren vermischt B.B. King Jazz, Swing, Pop und Blues zu einem einzigartigen Sound, der Knstler wie George Harrison oder Eric Clapton entscheidend beeinflusste. Bis vor kurzem bestritt „The King of Blues“ trotz seiner fast 81 Jahre, noch ber 200 Auftritte im Jahr. Doch nun tritt er in den Ruhestand.
Anlsslich seiner Abschiedstournee „The Final Farewell Tour“, reist er auch fr vier Konzerte nach Deutschland. Am Donnerstag den 7. September wird B.B. King wohl sein letztes Konzert in Berlin geben.

Beginn ist um 20:00 Uhr im ICC, mit dabei ist die legendre B.B. King Bluesband.

Iran-Gesprche am Donnerstag in Berlin

Nachdem das Ultimatum im Atomkonflikt mit dem Iran ausgelaufen ist, wollen die internationalen Unterhndler an diesem Donnerstag in Berlin nach Lsungen suchen, das gab ein russischer Diplomat gegenber der Agentur Interfax bekannt

Das Treffen der Sechser-Koalition bestehend aus den USA, Russland, China, Frankreich, Grobritannien und Deutschland das „hchstwahrscheinlich“ in der Hauptstadt stattfinden soll, wurde allerdings noch nicht offiziell besttigt.

Gelesen auf news.yahho.com