Eine kleine Einleitung:
Ich habe für meinen kleinen Blog und den Hauptstadtblog eine kleine Geschichte insziniert. Diese endet nicht einfach so, sondern wird lose fortgeführt. Ich möchte diese so weit wie möglich verbreiten, deshalb hier.. nochmals
Natürlich sollt ihr nicht bevorzugt werden, darum erscheint hier nun erst der erste Teil, obwohl es schon viel mehr davon gibt
Wer alle lesen will.. tja, der kann sie hier lesen, in ein paar Wochen, oder in den bereits beworbenen Blogs.
Nun zur Geschichte:
Der erste Teil:
“Das Rote-Ampelmännchen”
Dies ist die Geschichte des Roten Ampelmännchens, das sicher bekannteste und schönste, das Berlin zu bieten hat. Das Ampelmännchen ist beliebter, als das Brandenburger Tor, die Siegessäule und die Ubahn. Dies vorallem darum, weil er mehr vorhanden ist, und weil man ihn schlicht und ergreifend mehr sieht. Doch, hat sich irgend jemand schon mal gefragt, was das Rote Männchen Tag für Tag so erlebt? Genau darüber wird die Geschichte erzählen.
Vor langer, langer Zeit, in einer kleinen Stadt im Nord-Osten von Deutschland stand eine Mauer, die eingerissen werden sollte. Da kam ein Männchen zum vorschein, das vorher noch niee ein Westmenschliches Auge erblickt haben soll. Das Männchen war klein, sehr klein sogar. So klein, das man ihm kaum Bedeutung zukommen lies. Es war ja auch wirklich schwer, ihm Bedeutung zuzumessen, zumal es ja Gefangen in einer Ampel war, und sich entsprechend nicht wehren konnte. Doch zum glück fand das Ampelmännchen jemand, eine Freundin.. eine Schweizerin, um genau zu sein. Sie versprach dem Ampelmännchen, ihm gaaaaaanz Berlin zu zeigen. Doch das Ampelmännchen traute sich noch nicht so recht, und sagte der Schweizerin, das es lieber zuerst seine Welt zeigen wollte. Und so beginnt unsere Fotogeschichte. Ab sofort wird (fast) Wöchendlich (manchmal mehr, manchmal auch nicht) zwei neue Fotos erscheinen, und die Geschichte, die das Rote Ampelmännchen Sandra zu erzählen hat.. Wir werden sie mit ihm und ihr zusammen erleben.
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Es steht ein Ampelmännchen in Ostberlin. Es steht genau am Brandenburger Tor, und fragt sich, was wohl hinter sich ist. Es sieht immer nur in die Ferne, nämlich viele Reisecars. Aber das war nicht immer so. Nein, so erzählt es mir, das war mal anders. Da wo es heute steht, da war einst eine Mauer, gross, und kaum zu überwinden. Dazwischen eingezwängt stand dieses wohlbesagte Tor. Es war da wohl sehr einsam, will das Männchen wissen. Es, allerdings, so scheint mir, ist auch nicht gerade Wohlbesungen. Jedenfalls ist es sehr traurig, dass die vielen Menschen nur da warten, wenn es da is, aber immer so unglücklich scheinen. Es glaubt, dass die ganzen Menschen auf irgendwas warten, weiss aber, nicht genau, worauf. Jedenfalls hat es mich gebeten, auch den Rücken, also das hinter sich, zu zeigen. Was ich tat. Es war hocherfreut. Das ist doch wunder wunder schön, was da bei herausgekommen ist. Das sah doch früher hier schon erheblich anders aus, sagt es mir. Jedenfalls hat es mich gebeten, ihm eine Geschichte zu erzählen. Ich hab ihm eine erzählt. Welche erfährt ihr das nächste Mal.
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