Archiv für den Monat: Februar 2006

Sensor

Sensor ist nicht nur der Name des in dieser Besetzung seit 2001 spielenden Berliner Elektro-Rock-Trios, sondern zugleich die Bezeichnung eines spezifischen elektronischen Geräts, das eigens für Bandgründer Thomas Wagner entwickelt worden ist. Morgen Abend sind sie live im Frannz.

Beginn ist um 21:00Uhr.

Rivo Drei

Rivo Drei schaffen bereits mit ihrem Debüt-Abum „Yeah! Jawohl! Und überhaupt.“, das im Mai 2006 erscheint, wonach viele Bands ein Leben lang vergeblich suchen: Authentizität. Und das kann man ihnen vor allem live ansehen. Sie leben für diese Momente – und das beweisen sie mit jedem Konzert. Sie spielen mit der gleichen Power vor fünf Leuten, wie sie vor 100.000 Leuten im Rahmen einer Demo in Berlin oder im Vorprogramm von Silbermond vor 4.500 in Stuttgart spielten. Morgen Abend sind sie live im Magnet. Im Vorprogramm spielen Itchycoo.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

The Who

Ihr Klassiker „My Generation“ wurde zum Aufschrei einer ganzen Generation , die gegen Staat, Gesellschaft und Elternhaus rebellierte.

The Who sind zurück, und zeigen, dass sie es noch immer drauf haben. Am 12. Juli sind sie live in der Kindl-Bühne Wuhlheide.

Metallica

Auch nach über 20 Jahren vorderster Metalfront sind Metallica eine der härtesten und ausdauerndsten Rockgruppen der Welt. Ihre Bühnenshows sind einzigartig und zeigen wie viel Spaß die Herren um James Hetfield haben.

Am 6. Juni sind Metallica live in der Waldbühne.

KoRn

„Von der Schulbank auf den Rockolymp“, so ließe sich die Karriere von KoRn am besten beschreiben. Mehrfach mit Platin und diversen Grammys ausgezeichnet, haben in den letzten Jahren weltweit über 25 Millionen Platten verkauft. Man darf sich wohl anmaßen zu sagen, dass KoRn das Heavy-Genre salonfähig gemacht haben.

Im Sommer diesen Jahres machen sie Im Rahmen ihrer Europatournee auch für drei Konzerte in Deutschland halt.
Am 21. Juni sind sie live in der Columbiahalle.

Der kleine Prinz

Die DrehBühne Berlin zeigt die Theaterproduktion , von Antoine de Saint-Exupéry – zugunsten von Unicef. Vergleichbar den Traditionen der „Laterna Magica“, verbindet das Projekt Theater, Puppenspiel und Film in einer Inszenierung. Von der Bühne aus kommuniziert der kleine Prinz mit den Sternenbewohnern auf der Leinwand, die dadurch nah und doch unerreichbar fern sind. Diese werden von bekannten Film- und Theaterschauspielern gespielt, darunter Bruno Ganz als Geograph, Horst Krause als Säufer, Florian Lukas als Laternenanzünder, Dieter Mann als Geschäftsmann, Michael Mendl als König und Armin Rohde als Eitler. Auf der Bühne selbst gibt es die Begegnungen mit den „nichtmenschlichen“ Erdenbewohnern (Schlange, Fuchs, Rosen etc.), die durch Puppenspieler zum Leben erweckt werden.

„Der kleine Prinz“ wird heute um 15:00 und 20:00 Uhr im Tränenpalast gezeigt.

Ernst – und seine tiefere Bedeutung

Die Freunde Jack und Algernon haben eine gemeinsame, äußerst praktische Angewohnheit: Sie haben sich jeweils einen Bruder bzw. einen Freund zugelegt, den sie als Ausrede für ausgedehnte Aufenthalte in der Stadt oder auf dem Land benutzen. Jack besucht so regelmäßig in der Stadt seinen Bruder „Ernst“, umgekehrt kümmert sich Algernon um seinen Freund „Bunbury“ auf dem Land. Das geht so lange gut, bis Frauen ins Spiel kommen. Jack liebt als sein Alter Ego „Ernst“ Gwendolen Fairfax und will sie heiraten, Algernon stellt sich auf dem Landgut von Jack als sein Bruder „Ernst“ seiner Angebeteten, Cecily, vor. Als Gwendolen ihren Verlobten „Ernst“ auf dem Land besucht und Cecily trifft, kommt es unweigerlich zu einer bösen Überraschung – beide lieben „Ernst“!
Ein brillantes, doppelbödiges Spiel voller Witz und Charme frei nach dem Wildeschen Motto: „In wirklich wichtigen Belangen ist der Stil, nicht die Ehrlichkeit, ausschlaggebend.“

Die „triviale Komödie für ernsthafte Leute“ von Oscar Wilde ist heute Nachmittag in der Inszenierung von Katharina Thalbach zu sehen. Beginn ist um 16:00 Uhr in der Komödie am Kurfürstendamm.

Veronika Fischer

Anlässlich ihrer Tournee zum 35-jährigen Bühnenjubiläum ist Veronika Fischer morge Abend zu Gast im Friedrichstadtpalast.
Special Guests sind: Ulla Meinecke, Jocelyne B. Smith und Angelika Mann.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Simple Minds

Die Stimme von Jim Kerr ist eine der eindruckvollsten, die die Musikwelt zu bieten hat. Nicht minder eindrucksvoll sind die musikalischen Fähigkeiten der restlichen Simple Minds.

Morgen Abend sind sie zu Gast in der Columbiahalle. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Indianer Nordamerikas. Vom Mythos zur Moderne

Die Magazinräume des Ethnologischen Museums in Berlin-Dahlem beherbergen nahezu 30000 Objekte der Indianer Nordamerikas. Seit dem Zweiten Weltkrieg war eine umfassende Präsentation dieser Bestände nicht möglich, da ein Teil davon als verschollen galt und außerdem der dazu benötigte Platz nicht vorhanden war.
Nach Rückkehr der von der Sowjetunion beschlagnahmten Stücke in den Jahren 1991-92 und dem Auszug der Museen europäischer Kunst in Berlin-Dahlem, bietet sich nun erstmals die Gelegenheit, die „Indianer Nordamerikas“ auf einer Fläche von ca. 1000 m² zu präsentieren.

The Notwist

Sie sind wohl der Inbegriff der deutschen Indie-Band schlechthin. 1989 im bayerischen Weilheim gegründet haben sie bereits mehrere Stilwechsel durchlebt doch der latenten Melancholie, die in ihren Songs mitschwingt, sind sie treu geblieben. Morgen Abend sind sie live im Kesselhaus der Kulturbrauerei.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Die Juden

Ich bin ein Jude“ – dieser lapidare Satz, den der fremde Held der Geschichte, der Reisende, sagt, kippt das lustigfeine Spiel, das Lessing mit gerade einmal 20 Jahren geschrieben hat, in die bittere Realität unserer eigenen Geschichte.
Lessing benützt durchaus gängige Theaterrequisiten: Eine Dose (nicht ein Brief) setzt die Enthüllungsintrige in Gang. Aber absolut neu, ja, kühn, vorausdenkend ist, wie Lessing seine Hauptfigur zeichnet. Eine Sensation und 1749 zugleich Anlaß für finstere Religionswächter. Zum ersten Mal in der Geschichte des Theaters betritt die Figur eines positiv gezeichneten Juden die Bretter des Welttheaters.

Gotthold Ephraim Lessings Lustspiel über den Antisemitismus ist derzeit in der Inszenierung von George Tabori am Berliner Ensemble zu sehen. So auch heute Abend. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Don’t cry for me Adolf Hitler!

Ostpreußen 1944. Die Lazarettschwester Irma unternimmt alles in ihrer Macht stehende, dass die Soldaten ihrer Station nicht wieder zurück an die Front geschickt werden. Doch dann drohen die Verhältnisse in dem Lazarett aufzufliegen.

„Don’t cry for me Adolf Hitler!“ von Uwe Moritz Eichler ist heute und morgen Abend im Ballhaus Ost zu sehen. Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

Chaoswave

Chaoswave stehen für hammerharten Metal. Heute Abend ist die dänisch-italienische Koproduktion live im Kato. Im Vorprogramm spielen Sacrificial, Mindlock und Lymentria.

Beginn ist um 19:00 Uhr.

Roger Waters

Berlin erlebt am 8. Juni ein Musikspektakel der Extraklasse. In der Wuhlheide wird Roger Waters, der kreative Kopf von Pink Floyd zu Gast sein. Im Mittelpunkt seiner Performance steht die komplette Aufführung von „Dark Side of the Moon“.

Mattafix

Mit ihrem Hit „Big City life“ haben Mattafix klargestellt, dass sie in der Reggae Szene gehörig was zu melden haben. Morgen Abend sind sie zu Gast im Kato – Kulturbahnhof.

Beginn ist um 21:00 Uhr.

Curse

Er ist der erste deutsche Solorapper der schon vier Alben aufgenommen hat. Das soll dem Mindener erstmal einer nachmachen. Morgen Abend ist Curse zusammen mit seiner Band live im Fritzclub im Postbahnhof.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

The Servant

Die Londoner The Servant möchten die Pop Fans mit eingängigen Ohrwurm-Melodien bedienen. Irgendwo zwischen Prinz und den Smith gehen sie über die Grenzen des „Indie-Tums“. Heute Abend sind sie zu Gast im Magnet.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

A Fire Inside Berlin

So richtig die Pauke verhauen wird heute Abend im Magnet. Mit gleich vier Acts darf ordentlich gerockt werden. Mit dabei sind Jeff Caudill, Trip Fountaine, Crash my Deville und Pull a Star Trip.

Beginn ist um 20:00 Uhr, Tickets kosten 8, and der Abendkasse 10Euro.