Dreigroschenoper

Die Dreigroschenoper wollte ich mir eigentlich schon immer mal anschauen aber was mich davon abhält mir die Inszenierung von Klaus Maria Brandauer anzuschauen ist die Starbesetzung, mit der für die Weill/Brecht – Oper geworben wird. „Mit Campino, Maria Happel, Gottfried John, Michael Kind Birgit Minichmayr, Katrin Sass, Walter Schmidinger und anderen Künstlern bettelt, stiehlt und hurt hier so viel geballte Bühnenpräsenz, dass das Korsett der kanonisierten Klassikeraufführung unweigerlich platzen muss.“ heißt es auf berlin.de. Na Wahnsinn, was der Autor dieses geistigen Ergusses eigentlich sagen wollte ist: „So ihr unkultivierten Schweine, die Typen kennt ihr ja aus der Glotze, ist also nicht schlimm, wenn Ihr Euch auch mal was nettes anzieht und ins Theater bewegt.“

Aber vielleicht wird’s ja doch ganz gut. Einem Klaus Maria Brandauer trau ich jedenfalls zu aus einem bourgeoisen Ex-Punk wie es Campino ja nun einmal ist, einen passablen Mackie Messer zu machen.
Der Spaß ist übrigens vom 11. August – 24. September 2006 im Admiralspalast am Bahnhof Friedrichstraße zu sehen und dank der genialen Kompositionen von Kurt Weill, umgesetzt durch das Filmorchester Babelsberg auch wunderbar zu hören.
Karten gibt es unter der Nummer: 01805 – 80 77 96.